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Saudische Patrouillenboote in Kiel

Rüstungsexport Saudische Patrouillenboote in Kiel

Zwei Patrouillenboote für die Küstenwache Saudi-Arabiens haben am Mittwoch einen Zwischenstopp in Kiel eingelegt. Seit dem Morgen hatten Anwohner in Holtenau direkten Blick auf die beiden saudi-arabischen Patrouillenboote "Afif" und "Buquyq".

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Die saudischen Küstenwachboote "Afif" und "Buquyq" machen am Montag in Kiel einen Zwischenstopp an der Bunkerstation am Nord-Ostsee-Kanal.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Kriegsschiffe für Saudi-Arabien sieht man in der Landeshauptstadt nicht alle Tage. Auf dem Deck des Schwergutfrachters "BBC Alberta" der Reederei Hartmann sollen die Marineeinheiten zu einem Hafen am Roten Meer gebracht werden. Die Boote sind brandneu und sollen die Küstenwache des arabischen Landes verstärken. Gebaut hat die Boot die zur Lürssen-Gruppe gehörende Peenewerft in Wolgast in Mecklenburg-Vorpommern. Das Duo gehört zu einem Großauftrag von über 100 Einheiten mit einem Gesamtvolumen von über 1,5 Milliarden Euro, den Lürssen von der Küstenwache Saudi-Arabien bekam. Die in Wolgast gebauten und auch bewaffneten Boote sind 35 Meter lang und gehören zum Typ TNC35, der bereits seit Jahren in die Region exportiert wird. Die Boote sind mit zwei MTU-Motoren ausgerüstet und bis zu 40 Knoten schnell. Der Zwischenstopp im Holtenauer Binnenhafen des Nord-Ostsee-Kanals diente der Versorgung des Transportschiffes mit Dieselöl für die Fahrt zum Suezkanal. Die Genehmigung zum Export der beiden Patrouillenboote hatte der geheim tagende Bundessicherheitsrat vor wenigen Tagen erteilt.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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