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Einhörner gewinnen Internetrallye

Netrace Einhörner gewinnen Internetrallye

Mit einer Siegerehrung ist am Mittwoch die Internetrallye Netrace beendet worden. Alle zehn Gewinnerteams nahmen im Druckzentrum der Kieler Nachrichten ihre Preise entgegen. In fünf Runden hatten sie sich – organisiert von KN und Förde-Sparkasse – gegen 190 Mannschaften aller Schularten durchgesetzt.

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So sehen Sieger aus: Alle zehn Gewinnerteams der Internetrallye Netrace sind im Druckzentrum der Kieler Nachrichten ausgezeichnet worden.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Auf Platz eins landete dabei die Gruppe „pink fluffy unicorns“ (pinke, flauschige Einhörner) von der Isarnwohld-Schule in Gettorf. „Mit dem ersten Platz haben wir nicht gerechnet“, sagte Birte Winter von der Siegertruppe. 2015 hatte sie mit ihrer Gruppe nur den zwölften Platz erreicht, da war der Ansporn groß, in diesem Jahr weiter vorne auf der Gewinnerliste zu landen. Da Birtes Mitschülerinnen momentan auf Rom-Exkursion sind, nahm sie den Preis mit Lehrerin Isabel Schunck entgegen. Die 1000 Euro Preisgeld werden die Schülerinnen wohl in einen Klassenausflug investieren.

"Genauigkeit geht vor Schnelligkeit"

Dass ein paar Minuten und 10 Cent den Unterschied ausmachen können, zeigte sich am knappen Ergebnis des zweiten Platzes. Zwar waren „Die Grafigger“ von der Berufsfachschule Design in Kiel in der Finalrunde mit einer Stunde und fünf Minuten sechs Minuten schneller fertig als die Einhörner. Allerdings lagen sie bei einer Aufgabe, die nach dem Ticketpreis eines Films fragte, um 10 Cent daneben. „Genauigkeit geht vor Schnelligkeit“, betonte Moderatorin Kerstin Reisen. Über 750 Euro durften sich die „Grafigger“ dennoch freuen.

Das Team „#JohnCena“, das eigentlich die Chemie-AG des Ernst-Barlch-Gymnasiums ist, ist ebenfalls glücklich über 750 Euro, die ihnen der dritte Platz einbrachte. Und nicht nur das: Auch an Recherchekenntnissen hat die Gruppe gewonnen. „Das hilft uns jetzt auch bei den Hausaufgaben weiter“, erzählen Bram Bock und Emil Simon. „Die gehen jetzt viel schneller.“ Die Aufgaben erledigten sie in ihrer AG-Zeit. Das einzige Mädel des Teams, Finja Rieper, ließ für die Preisverleihung sogar ihren Abistreich sausen.

Bei Netrace ging es auch um Kompetenzen

Auf dem sechsten Platz landeten die „Black Hawks“ der Käthe-Kollwitz-Schule, zur Preisverleihung kamen sie aber ohne den gleichnamigen Hubschrauber. „Wir sind positiv überrascht“, sagt David Rosenbaum, „angesichts der Punktzahl war es aber sehr knapp.“ Die Aufgaben der immer komplexer werdenden Runden teilten die fünf Jungs untereinander auf.

Bei Netrace ging es nicht nur um das inhaltliche Wissen, sondern auch um Kompetenzen. So stand für die Schüler die Lesekompetenz im Vordergrund, die richtige Recherche und Teamarbeit gehörten ebenfalls zu den Lernzielen. Von den Preisgeldern sollen überwiegend Klassenausflüge finanziert werden. Ein Junge wünschte sich neue Schuhe. Die Lilli-Nielsen-Schule wird ihre 250 Euro in eine mobile Rollstuhlrampe investieren.

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Ein Artikel von
Fatima Krumm
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