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OB-Wahl 2014
Bürgerentscheid zu Möbel Kraft
Foto: Jetzt ist das Ergebnis des Bürgerentscheides zu Möbel Kraft amtlich: 52,50 Prozent der Kieler sprachen sich für die Ansiedlung aus und 47,50 Prozent waren dagegen.

Fünf Tage nach dem gescheiterten Bürgerentscheid gegen die Ansiedelung von Möbel Kraft hat die Stadt Kiel das amtliche Endergebnis mitgeteilt. Demnach sprachen sich 52,50 Prozent der Kieler für die Ansiedlung aus. 47,50 Prozent waren dagegen.

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Gegner von Möbel Kraft
Foto: Zwischen Baum und Borke: Applaus für die hohe Zahl der Ja-Stimmen, gedämpfte Stimmung aber, weil das Wahlziel verfehlt wurde.

Das war denkbar knapp: 47,5 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag gegen den Bau von Möbel Kraft. Dennoch war die Stimmung am Abend bei den Gegnern des Millionenprojektes, die in den vergangenen Wochen Tausende Kieler mobilisiert hatten, durchwachsen.

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Bürgerentscheid
Foto: Anspannung bis zuletzt: Agenturchefin Bärbel Boy und Möbel-Kraft-Geschäftsführer Gunnar George bei der Stimmenauszählung.

Das Unternehmen Möbel Kraft darf in Kiel eine Niederlassung bauen. Ein Bürgerentscheid gegen das Projekt scheiterte am Sonntag knapp.

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Bürgerentscheid
Foto: Setzt sich für Möbel Kraft ein: Torsten Albig (SPD).

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) geht in die Offensive: In einem Interview mit KN-online wirbt er kurz vor Kiels erstem Bürgerentscheid am Sonntag für die umstrittene Ansiedlung von Möbel Kraft. Albig hatte das 60-Millionen-Euro-Projekt als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt 2011 auf den Weg gebracht.

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Kiel
Foto: Ortstermin im Kleingartengelände (von links): Möbel-Kraft-Expansionsleiter Heiko Hemmerling im Gespräch mit Ulf Kämpfer (OB-Kandidat von SPD, Grünen und SSW), Möbel-Kraft-Chef Gunnar George und Stefan Kruber (OB-Kandidat von CDU und FDP).

Nicht nur die drei OB-Kandidaten kämpfen kurz vor der Wahl um jede Stimme. Auch Möbel Kraft gibt noch mächtig Gas, um beim Bürgerentscheid die Nase vorn zu haben. Nach Plakat-, Flyer- und Info-Aktionen mit einem Ausstellungsbus warb das Unternehmen jetzt auch beim Ortstermin auf dem Kleingartengelände Prüner Schlag um Unterstützung.

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Möbel Kraft
Foto: Die Möbel Kraft-Gegner Jan Barg, der linke Ratsherr Stefan Rudau, Ulrike Hunold und Stefan Karstens (von links) bezogen vor den Medien Stellung gegen die Ansiedlungspläne im Kleingartengelände Prüner Schlag.

Der Countdown bis zum Bürgerentscheid läuft. Zielsicher haben Möbel-Kraft-Gegner auf den Grün-Streifen zum Westring hin eingeladen, der einige der 330 Parzellen beherbergt, die größtenteils für den Bau des Möbelhauses und dem Discounter „Sconto“ weichen sollen. Linke und Initiatoren des Bürgerbegehrens trommeln für ein Ja zum Planungsstopp.

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11 000 Kiel stimmten per Brief ab
Foto: Sie finden die Fragestellung zum Bürgerentscheid „nicht so optimal“: Angelika und Werner Sütel haben bereits gewählt, weil sie nicht wissen, ob sie am 23. März Zeit haben.

Die Wahl des neuen OB und der Bürgerentscheid zu Möbel Kraft mobilisieren die Kieler. Zehn Tage vor der Entscheidung am 23. März haben bereits mehr als 11 000 Bürger die Briefwahl-Unterlagen angefordert. Zum Vergleich: 2012 waren es zum gleichen Zeitpunkt erst 9000. Die komplizierte Fragestellung beim Bürgerentscheid bereitet vielen noch Kopfzerbrechen. Von Lilly Roll-Naumann.

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Möbel Kraft
Foto: „Zustimmung war unüberlegt“: Detlef Hammerich auf einem Plakat von Möbel Kraft.

Kiels erster Bürgerentscheid führt zu einem hitzigen Streit um Plakate, je näher der Termin am 23. März rückt. An dem Tag wählen 197 000 Kieler und Kielerinnen nicht nur einen neuen Oberbürgermeister, sondern entscheiden auch darüber, ob Möbel Kraft auf dem ehemals städtischen Kleingartengelände Prüner Schlag bauen kann oder nicht.

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Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke hat einem Kieler Unternehmer eine Steuerschuld in Höhe von knapp 3,7 Mio Euro erlassen. Lesen Sie an dieser Stelle alles zum Kieler Steuer-Deal. mehr

Am 23. März fällen die Kieler eine Entscheidung über die Zukunft von Möbel Kraft in der Landeshauptstadt. mehrKostenpflichtiger Inhalt