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Was muss der neue OB können?

Nach Gaschkes Rücktritt Was muss der neue OB können?

Seit dem Rücktritt von Susanne Gaschke (SPD) sind alle Parteien auf OB-Kandidaten-Suche. Die rot-grün-blaue Kooperation, die sich auf eine gemeinsame Kandidatur verständigt hat, schärfte im ersten Gespräch der Findungskommission das Anforderungsprofil für den neuen Verwaltungschef bzw. die neue Chefin.

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Gesucht: Ein neuer Verwaltungschef für das Kieler Rathaus.

Quelle: fpr

Kiel. Namen, beteuerten die Parteichefs Jürgen Weber (SPD) und Oliver Pohl (Grüne), fielen zwar noch keine, aber die Marschrichtung steht: Nach den Erfahrungen in der Steueraffäre wäre Verwaltungserfahrung wünschenswert, doch „das ist kein Muss“, versichert Pohl. Wichtiger sei den meisten eher die Fähigkeit zu kommunizieren. „Der oder die Neue muss mit allen Akteuren im Rathaus zusammenarbeiten können“, meint auch Weber, sollte politische Erfahrung mitbringen, ein starkes soziales Profil und eine „Idee für die Stadt“ haben. Über allem Eigeninteresse, so Pohl, stehe der Wunsch, dass die Kooperation funktioniere: Die Stimmung sei „gut und vertrauensvoll“, der Optimismus groß, sich noch vor Mitte Dezember auf einen Bewerber geeinigt zu haben.

 Als bisher Einziger hat der grüne Bürgermeister Peter Todeskino Ambitionen auf die Verwaltungsspitze angemeldet. Der Dithmarscher Landrat Jörn Klimant (parteilos), dessen Name genauso wie der von Staatssekretär Rolf Fischer (SPD) gehandelt wird, ließ erklären, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen, „so lange keiner zu diesem Thema“ mit ihm persönlich gesprochen habe. Er werde sich nicht bewerben, stellte Fischer klar: Das liege nicht in seiner Lebensplanung.

 Auch die CDU plädiert für einen gemeinsamen Kandidaten und lud für den 9. November alle Fraktionen zum Gespräch. Die Wahl muss innerhalb von sechs Monaten erfolgen. Wann gewählt wird, legt der Gemeindewahlausschuss fest, den der Rat am 21. November bestimmt.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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