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Oberbürgermeister-Kandidaten gesucht

Alle Parteien an einem Tisch Oberbürgermeister-Kandidaten gesucht

Es war eine außergewöhnliche Runde, die sich am Wochenende im Hotel „Birke“ traf: Die Spitzen von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und Piraten loteten nach dem Rücktritt von Susanne Gaschke (SPD) als Oberbürgermeisterin Gemeinsamkeiten bei der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin aus.

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Wer wird für das Amt des Oberbürgermeisters in Kiel kandidieren?

Quelle: hfr

Kiel. Namen fielen nicht. Aber es sei nach dem „sachlichen und guten Gespräch“ an eine Fortsetzung gedacht, bilanzierte der CDU-Kreischef und Initiator Thomas Stritzl.

Stritzl hatte zu der Premiere eingeladen, um zu signalisieren, dass „das politische Kiel über Parteigrenzen hinweg“ bemüht ist, Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen und sich über ein einheitliches Findungsverfahren abzustimmen. Angesichts des Scherbenhaufens, den die Steuer-Affäre hinterlassen habe, müsse jeder neue Mann oder jede neue Frau an der Verwaltungsspitze auch die Organisation von Ämtern unter die Lupe nehmen und Ordnung schaffen können, meinte der Bundestagsabgeordnete: „Denn viele Bürger fragen, was ist nur los in der Fachverwaltung, dass dort jede rote Ampel überfahren worden ist?“

„Weitestgehend Einvernehmen“, so Stritzl, besteht daher beim Anforderungsprofil: Der oder die neue OB sollte Kommunikationsfähigkeit, Verwaltungserfahrung und Sensibilität als Führungskraft mitbringen. Zu den derzeit gehandelten Kandidaten – Bürgermeister Peter Todeskino (Grüne), der Dithmarscher Landrat Jörn Klimant und der Norderstedter Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote – habe man sich nicht geäußert. Unter der Moderation des ehemaligen Stadtpräsidenten Eckhard Sauerbaum (CDU) diskutierten Stritzl, die Fraktionschefs Stefan Kruber (CDU), Hans-Friedrich Traulsen (SPD), Hubertus Hencke (FDP), Heinz Wieser (Linke), Fraktionsgeschäftsführer Joachim Balzer (Linke), Sven Seele (Piraten) sowie von Seiten der Parteien das grüne Spitzenduo Oliver Pohl und Claudia Ulrich, Jürgen Weber (SPD) und Sebastian Blumenthal (FDP).

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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