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Refugees welcome
Fußball- und Familienfest
Foto: Mannschaft von Eritreern, die in dem Containerdorf in Elmschenhagen leben : FC Eri-Ger

Kiel hat erneut gezeigt, wie Bürgerengagement funktioniert: Vier Kieler hatten die Idee, weit über 100 halfen mit und am Ende wurde es ein fröhliches Fußball- und Familienfest auf dem Nordmarksportfeld, bei dem Hautfarbe, Sprache und Herkunft keine Rolle spielten.

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Flüchtlingskrise
Foto: Vor dem Stena Teminal drängen sich frisch angekommene Flüchtlinge und hoffen auf Tickets für die Überfahrt nach Göteborg.

Mit täglich Hunderten Transitflüchtlingen steht Kiel vor einem neuen Problem. In der Nacht zu Sonntag erlebte die Stadt den bisher größten Ansturm. 460 wurden in der Markthalle untergebracht. Als diese belegt war, rief Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer über Facebook die Bürger auf, privat Flüchtlinge aufzunehmen. Er selbst nahm mit seinen Nachbarn bis Montag Abend eine sechsköpfige Familie aus Afghanistan auf. Ist die Stadt überfordert? Im Interview erklärt Ulf Kämpfer die Lage.

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Flüchtlinge in Kiel
Foto: Gemeinsam am Essenstisch: Sena Al Hazeed (39), Zeynep (9), Katharina Wulf, Ibrahim (45), Yusuf (21) und Muhammed (20).

Im vierten Stock einer Altbauwohnung in der Holtenauer Straße duftet es nach Pasta mit Tomatensauce. Jemand klimpert zaghaft auf einem Klavier. Aus der Küche ist Geschirrgeklapper, aus dem Badezimmer laufendes Wasser zu hören. Es ist 22 Uhr. Normalerweise hätte Katharina Wulf ihren Sohn ins Bett gelegt und wäre ihm recht bald in den Schlaf gefolgt. An diesem Spätabend jedoch kocht Katharina Wulf, denn sie hat Gäste: sechs Personen, die über Nacht bleiben.

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Schweden
Foto: „Refugee Air“ verhandelt mit den skandinavischen Airlines SAS und Norwegian.

Zwei schwedische Unternehmer wollen Flüchtlingen die sichere Einreise per Flugzeug ermöglichen. Wer keine Schlepper wolle, müsse den Flüchtlingen einen anderen, einen legalen Weg eröffnen, erklärte Emad Zand die Motivation für die gemeinnützige Initiative „Refugee Air“.

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Rendsburg
Foto: Schon gleich bei der Annahme werden die Spenden vorsortiert. Auf dem Foto (von links) Manja Dührkopf, Marga Dittmer und Monika Assmus.

Die Spendenbereitschaft für Flüchtlinge reißt auch in Rendsburg nicht ab. Tag für Tag rollen Pkw auf das Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne in der Schleswiger Chaussee, und vor der Halle 44 werden die Kofferräume ausgeräumt. Es geht zu wie im Bienenstock, viele Helfer sortieren und sorgen anschließend für die Verteilung.

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Erfahrungsbericht
Foto: Hannerl Sinnhuber (links) hilft regelmäßig in der Kleidersammelhalle von „Kiel hilft Flüchtlingen“. Hier erklärt sie Anfängerin und KN-Redakteurin Heike Stüben, wie die Kleiderspenden kontrolliert, geordnet und registriert werden.

Noch vor wenigen Wochen stand die Halle in Kiel leer. In kürzester Zeit ist sie zu einem Kristallisationspunkt der freiwilligen Flüchtlingshilfe geworden: Wer Zeit hat, kommt vorbei und packt an. An diesem Nachmittag sind es 29 Frauen und Männer. Ein Erfahrungsbericht.

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Flüchtlinge
Foto: 7900 Menschen haben sich „Kiel hilft Flüchtlingen“ auf Facebook inzwischen angeschlossen. Viele melden sich an, um in einer Halle in der Kieler Gärtnerstraße (Foto) mitzuhelfen und Kleiderspenden für die Flüchtlinge zu sortieren.

Vor Erstaufnahmeeinrichtungen ist es inzwischen eine alltägliche Szene: Bürger liefern Kleider und Spielzeug für Flüchtlinge ab. Umso größer die Enttäuschung, wenn die Spender abgewiesen werden. Doch für die Ablehnung gibt es Gründe.

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Fotoaktion "Refugees Welcome"
Foto: Diesen herzlichen Gruß an die Neuankömmlinge in Kiel verbindet der Vorstand der Holtenauer Werbegemeinschaft mit einer handfesten Spende aus den jeweiligen Geschäften.

Die Aktion „Refugees welcome – Ihr seid willkommen!“ der Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung ist auf breite Resonanz gestoßen: Das blau-weiße Plakat hängt mittlerweile an vielen Orten der Region. Nun suchen wir weitere Fotos, die die Resonanz dokumentieren.

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Foto: Ein paar Taschen und nicht viel mehr: Flüchtlinge haben in Kiel das Containerdorf auf dem Nordmarksportfeld bezogen. Sie haben nur wenige Habseligkeiten und brauchen Unterstützung. Das gilt gerade auch für die Jüngsten.

Wohin kann man sich wenden, wenn man Flüchtlingen in Not helfen möchte? An dieser Stelle finden Sie Adressen und Ansprechpartner aus Kiel und Neumünster sowie den Kreisen Segeberg, Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie unser Willkommens-Plakat als Download. mehr

Fotostrecke: Willkommen in Kiel

Am Freitag startete die Plakataktion „Refugees welcome – Ihr seid willkommen!“ der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung. Leser können uns Ihre Fotos mit dem Plakat an willkommen@kieler-nachrichten.de schicken.