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Refugees welcome
Flüchtlingshelferin
Foto: Inge Schmedemann engagiert sich für Flüchtlinge. „Wenn man hinter diese Schicksale sieht, dann relativieren sich unsere Sorgen in Deutschland. Dann kann man nicht anders als helfen.“

Inge Schmedemann aus Kiel hilft Flüchtlingen durch den Dschungel der deutschen Bürokratie. Die Ehrenamtlerin schildert ihre Erfahrungen und wünscht sich pragmatischere Regeln. Denn: „Was ich dabei an Bürokratie erlebe, ist absurd“, sagt die 61-Jährige.

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Interkulturelle Wochen 2015
Foto: Die Stadt Kiel will ihre Interkulturellen Wochen 2015 dafür nutzen, Flüchtlinge willkommen zu heißen.

Die Interkulturellen Wochen in Kiel heißen in diesem Jahr „Herzlich willkommen“. Vom 20. September bis zum 4. Oktober werden Veranstaltungen für und mit Flüchtlingen stattfinden. „Wir wollen Räume schaffen, in denen sich die Menschen begegnen, austauschen und kennenlernen“, sagte Alexandra Hebestreit vom Ehrenamtsbüro „Nette Kieler“ am Donnerstag.

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Kiel hilft Flüchtlingen
Foto: Kieler helfen der Syrerin Manal Aydi und ihrer Familie.

Manal Aydi lebte nach ihrer Flucht aus Syrien acht Monate in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dann wurde ihr von einem Kieler Wohnprojekt eine kleine Wohnung angeboten. Für beide Seiten ein Wagnis mit ungewissem Ausgang. Heute, sieben Monate später, sind sich alle einig: „Das Zusammenleben hat uns bereichert.“

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Wohnungsnot
Foto: Kronshagen hat bereits eine Flüchtlingsunterkunft nach dem Kieler Modell gebaut.

Der große Zustrom von Flüchtlingen löst in der Kiel-Region einen unerwarteten Schub im Sozialen Wohnungsbau aus. Die Kommunen und Ämter wollen so schnell wie möglich Wohnhäuser bauen lassen. Das hat der erste Flüchtlingsgipfel am Dienstag in Kiel ergeben.

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Flüchtlinge
Foto: Bereits am Montag waren 400 Flüchtlinge mit dem Zug aus Bayern in Neumünster eingetroffen und in der Stadt von Helfern mit Obst, Getränken und Kleidung empfangen worden.

Rund 370 weitere Flüchtlinge sind am frühen Dienstagmorgen in Neumünster angekommen. Der Zug aus Salzburg traf gegen 3.30 Uhr ein, wie ein Sprecher des Innenministeriums sagte.

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Bürger-Netzwerk
Foto: Kathrin Ruß (36) verbringt ihre letzten Urlaubstage in der Kleider-Sammelstelle von „Kiel hilft Flüchtlingen“, um Kleiderspenden zu sortieren. „Hier arbeiten alle an einem Ziel. Es ist eine fantastische Atmosphäre, die Zeit vergeht schnell, und am Ende sieht jeder, was wir zusammen geschafft haben. Das ist einfach ein schönes Gefühl.“

In Schleswig-Holstein bilden sich immer mehr Unterstützerinitiativen für Flüchtlinge. Mit dem Netzwerk „Kiel hilft Flüchtlingen“ hat diese Hilfe aber eine neue Ebene erreicht. In kürzester Zeit haben sich mehr als 6600 Bürger der Idee angeschlossen.

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400 Flüchtlinge
Foto: Erschöpft und erleichtert, kamen die Flüchtlinge in Neumünster an: Der Zug mit 400 Passagieren erreichte die Stadt um 6.30 Uhr.

Erschöpft und übernächtigt, aber glücklich waren die 400 Menschen, die am Montagmorgen nach einer tagelangen Odyssee auf dem Bahnsteig 3 in Neumünster erstmals schleswig-holsteinischen Boden betraten. Bevor das aber so weit war, mussten Helfer wie Flüchtlinge sich in Geduld üben.

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Koalitionsausschuss
Foto: Torsten Albig: „Schleswig-Holstein hat in den letzten Wochen beispiellose Arbeit geleistet und viele neue Unterkünfte quasi über Nacht aus dem Boden gestampft.“

Für Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) ist das im Koalitionsausschuss beschlossene Maßnahmepaket ein deutliches und wichtiges Signal für Länder und Kommunen.

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Foto: Ein paar Taschen und nicht viel mehr: Flüchtlinge haben in Kiel das Containerdorf auf dem Nordmarksportfeld bezogen. Sie haben nur wenige Habseligkeiten und brauchen Unterstützung. Das gilt gerade auch für die Jüngsten.

Wohin kann man sich wenden, wenn man Flüchtlingen in Not helfen möchte? An dieser Stelle finden Sie Adressen und Ansprechpartner aus Kiel und Neumünster sowie den Kreisen Segeberg, Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie unser Willkommens-Plakat als Download. mehr

Fotostrecke: Willkommen in Kiel

Am Freitag startete die Plakataktion „Refugees welcome – Ihr seid willkommen!“ der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung. Leser können uns Ihre Fotos mit dem Plakat an willkommen@kieler-nachrichten.de schicken.