4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Uraufführung: Flüchtlinge zeigen ihr Musikvideo

Schusterkrug in Kiel Uraufführung: Flüchtlinge zeigen ihr Musikvideo

Das Musikvideo, bei dem 150 Kieler zusammen mit Flüchtlingen den Refrain gesungen haben, ist fertiggestellt und wird erstmals öffentlich präsentiert. Anschließend soll es auf Youtube abrufbar sein – ein Appell aus Kiel an die Menschlichkeit.

Voriger Artikel
Brückenbauer am Esstisch
Nächster Artikel
Musikvideo von Flüchtlingen auf Youtube

Jetzt ist ihr Video fertig: Die Chorsängerin Giesela Jacob (75) und Danyar (16) sind sich einig über die Kraft, die Musik geben kann.

Quelle: Michael Kaniecki (Archiv)

Kiel. Vier Wochen lang haben Flüchtlinge in der Kieler Gemeinschaftsunterkunft am Schusterkrug an dem Musikvideo gearbeitet. Es waren Jugendliche und Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen: Vom professionellen Orchestermusiker bis zum Jugendlichen, der noch nie ein Instrument gespielt hatte, war alles dabei.

Claudius Carstens übernahm die Federführung

Im Projekt „ConTakt“ ging es weniger um Professionalität als darum, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und sich für Humanität stark zu machen. So wurden verschiedene Texte und Musik geschrieben und aufgenommen, eine Breakdance-Einlage einstudiert und nebenher mit den Teilnehmern Interviews aufgenommen, geschnitten, montiert und am Ende alles in mehrere Sprachen übersetzt. Der Refrain wurde am Nikolaustag kurzfristig zusammen mit Kieler Bürgern aufgenommen. Initiiert und angeleitet wurde das Projekt von dem Kieler Musiker Claudius Carstens, der von mehreren Firmen und Organisationen dabei unterstützt wurde. 

Das Ergebnis ist am Dienstag, 15. Dezember, zu sehen: Um 18.30 Uhr werden das Video und die Dokumentation im Musiculum in der Stephan-Heinzel-Straße  9 vorgeführt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Foto: Ein paar Taschen und nicht viel mehr: Flüchtlinge haben in Kiel das Containerdorf auf dem Nordmarksportfeld bezogen. Sie haben nur wenige Habseligkeiten und brauchen Unterstützung. Das gilt gerade auch für die Jüngsten.

Wohin kann man sich wenden, wenn man Flüchtlingen in Not helfen möchte? An dieser Stelle finden Sie Adressen und Ansprechpartner aus Kiel und Neumünster sowie den Kreisen Segeberg, Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie unser Willkommens-Plakat als Download. mehr

Fotostrecke: Willkommen in Kiel

Am Freitag startete die Plakataktion „Refugees welcome – Ihr seid willkommen!“ der Kieler Nachrichten und der Segeberger Zeitung. Leser können uns Ihre Fotos mit dem Plakat an willkommen@kieler-nachrichten.de schicken.

Mehr zum Artikel
IfW Kiel
Foto: Hier haben die Experten des Insituts für Weltwirtschaft Flüchtlingskosten simuliert.

Die deutsche Finanzpolitik steht vor der „größten Herausforderung seit der Wiedervereinigung“. Das stellt das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) fest. Das IfW geht davon aus, dass Deutschland bis zum Jahr 2022 mit jährlichen Flüchtlingskosten in Höhe von 25 bis 55 Milliarden zu rechnen hat.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Refugees welcome 2/3