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Alles, was Sie wissen müssen: Das Internet-Abc, Teil 1

KN Serie Schleswig-Holstein Digital Alles, was Sie wissen müssen: Das Internet-Abc, Teil 1

ADSL: „Asymmetric Digital Subscriber Line“ ist die am meisten verbreitete Zugangstechnologie für schnelle Internetanschlüsse in Deutschland.

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Quelle: KN-online

Kiel. Dabei werden Anschlusszugänge beim Endkunden über die Kupferdoppelader der Telefonleitung bis zu 16Mbit/s bereitgestellt. Durch die asymmetrische Geschwindigkeitsverteilung der Anschlüsse ist die Geschwindigkeit aus dem Internet heraus um ein Vielfaches höher ist als in der Senderichtung. Die maximale Geschwindigkeit hängt hauptsächlich von der Beschaffenheit der Telefonleitung ab. Aber auch die Länge der Anschlussleitung sowie der Anzahl von schon geschalteten DSL-Anschlüssen bestimmen die Geschwindigkeit. Je größer die Entfernung zwischen dem Kunden und der Vermittlungsstelle, desto weniger Bandbreite kommt beim Empfänger an.

Anschlussbereich: In den 5200 Ortsnetzen Deutschlands gibt es etwa 7900 verschiedene Anschlussbereiche (ASB) mit einer eigenen Vermittlungsstelle und zugehörigem Hauptverteiler. Insbesondere in größeren Städten wie Kiel kann die Anzahl der ASB zweistellig sein und somit ein dichtes Netz von Hauptverteilern bereitstehen. In ländlichen Gebieten hingegen ist oftmals für mehrere Ortsteile oder -schaften nur ein Anschlussbereich und damit nur eine Vermittlungsstelle für ein großen räumlichen Bereich vorhanden. Folge: Wegen langer Teilnehmeranschlussleitungen über 4,5 Kilometer kann oftmals kein DSL-Anschlusses angeboten werden.

App: Kurzform von Applikation. Apps sind kleine Anwendungen oder Softwareprogramme mit Zusatzfunktionen für Smartphones oder Tablets.

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Ein Artikel von
Bastian Modrow
Lokalredaktion Kiel/SH

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Foto: Das Notebook ist da, schnelles Internet jedoch lässt auf sich warten: „Wenn das nicht funktioniert, ziehen die Leute schlimmstenfalls weg in die Stadt oder in den nächstgelegenen Ort, in dem die digitale Infrastruktur besser ist“, sagt Hans-Peter Ulverich, Bürgermeister des Örtchens Bahrenhof im Kreis Segeberg.

Skypen mit der Tochter in Atlanta, bei Facebook Fotos vom Spaziergang mit dem Hund hochladen oder Tweets bei Twitter hinterlassen: Für den Stadtmenschen ist all das seit Jahren praktizierter Alltag – eine technische Selbstverständlichkeit. Ganz anders auf dem Land: Auf die digitale Revolution, auf Breitbandversorgung und schnelles Internet warten die Bewohner etlicher Dörfer noch heute.

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