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Gastkommentar
Gastbeitrag von Fritz Breithaupt
Wer beim Umgang mit Populisten allein auf Verständnis setzt, läuft Gefahr, sie in ihren Überzeugungen zu bestärken.

Sind wir zu nett zu Populisten? Erfahrungen aus den USA und aus Deutschland zeigen: Wer sich gefühlsmäßig offen zeigt für radikale Haltungen, findet am Ende oft nicht mehr die nötige Distanz.

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Gastbeitrag von Christian P. Illek
Wir können darüber diskutieren, wann und wie Roboter Teil unserer Arbeitswelt werden, aber nicht über das Ob, ist Christian P. Illek überzeugt.

Soll ein der Zukunft zugewandtes Unternehmen den Robotern die Tür öffnen? Muss es das sogar? Der Personalvorstand der Deutschen Telekom, zuständig für mehr als 218 000 Mitarbeiter weltweit, hat sich darüber Gedanken gemacht.

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Gastbeitrag von Nathan Gardels
So wie Fragmentierung und Flexibilisierung den Arbeitsmarkt umgekrempelt haben, haben sie begonnen, die Politik zu bearbeiten. Institutionen müssen lernen, mit dieser neuen politischen Gesellschaft umzugehen.

Die Gesellschaft politisiert sich wieder – und lässt dabei ihre Volksvertreter hinter sich. Was jetzt gefragt ist, sind neue Institutionen, die die Bürger stärker in die öffentlichen Debatten einbeziehen, anstatt sie dumpfen Parolen im Netz zu überlassen.

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Gastbeitrag von Achim Stephan
Gefühle an sich sind nicht das Problem in der derzeitigen politischen Lage – der ausgeschaltete Verstand ist es.

Der Begriff des Postfaktischen erklärt Gefühle zu einem Gift, das uns den Verstand vernebelt – zum Gegenteil der Aufklärung. Dabei sind Emotionen die mächtigsten Indikatoren des gesellschaftlichen Befindens.

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Gastbeitrag von Juliane Stegner
Die documenta 14 wird an diesem Wochenende in Athen eröffnet. Viele Bewohner begegneten dieser Idee mit Skepsis – doch der Perspektivwechsel bietet Chancen für alle Europäer.

Was haben die Athener davon, wenn die deutsche Kulturinstitution documenta erstmals nach Griechenland kommt? Juliane Stegner vom Goethe-Institut in Athen findet, dass wir als Eingeborene von Europa noch viel voneinander lernen können.

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Reformationsjubiläum
Geschichte fließt, Luther kann nicht beantworten, was Menschen heute fragen, meint Theologe Jörg Lauster. Ein Plädoyer für den liberalen Kulturprotestantismus.

500 Jahre Reformation: Das Jubiläum wird begangen wie eine Geschichtsstunde. Dabei zielen die Lehren Martin Luthers auf einen permanenten Gestaltwandel von Glauben und Kirche. Deshalb müssen Christen den Mut haben, ihr Selbstverständnis ohne institutionelle Selbstgefälligkeit beständig im Hier und Heute neu zu justieren.

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Gastbeitrag von Achim Wambach
Die Bürger Europas fordern mehr Mitbestimmung, doch das muss nicht bedeuten, dass das Konzept der Europäischen Union aufgegeben werden muss.

Dass heute, 60 Jahre nach Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die EU-Staaten wieder mehr nationale Souveränität fordern, ist nicht der Anfang vom Ende. Im Gegenteil: Seit jeher sind einzelne Staaten Sonderwege gegangen, ohne die Gemeinschaft zu gefährden.

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Gastbeitrag von Eckart von Hirschhausen
Die Kraft der Einbildung ist nicht zu unterschätzen: Inzwischen glaubt auch die Wissenschaft daran, dass Placebo-Medikamente Patienten helfen können.

Es ist wirkstofffrei – und hat mitunter dennoch wundersame Wirkung: das Placebo. Früher hieß es, die Scheinmedikamente entlarvten vor allem eingebildete Kranke. Heute weiß man: Sie helfen tatsächlich, auch in schwereren Fällen.

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