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Eine Frage des Geschlechts

Gesundheit bei Männern und Frauen Eine Frage des Geschlechts

Schon klar – Frauen und Männer sind unterschiedlich. Sie leidet häufiger an Depressionen, er stirbt eher an Alkoholmissbrauch. Gerade in medizinischen Fragen sind die Befunde oftmals geschlechtsspezifisch.

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Wie unterscheiden sich Frauen und Männer bei Fragen rund um die Gesundheit?

Quelle: Shutterstock

Hannover.  

Wer geht trotz Krankheit häufiger zur Arbeit?

Frauen müssen schon richtig krank sein, bevor sie zu Hause bleiben. 67 Prozent gehen öfter trotz Krankheit zur Arbeit, bei den männlichen Beschäftigten sind es 60 Prozent. 2015 fehlten Arbeitnehmerinnen trotzdem um 14 Prozent häufiger im Job als ihre Kollegen. 2016 waren pro Werktag durchschnittlich 44 von 1000 weiblichen Beschäftigten krankgeschrieben, bei den Männern waren es nur 39. Frauen fehlten deutlich öfter wegen psychischer Erkrankungen als Männer.

Selbstmordrate im Jahr 2015

Das Gefälle in der Suizidrate erscheint paradox: Schließlich wird bei Frauen etwa dreimal so häufig eine Depression diagnostiziert wie bei Männern. Von Männern begangene Suizide sind impulsiver als die der Frauen, ihr Entschluss zu sterben ist stärker, ihre Methoden sind gewalttätiger, die Mortalität entsprechend höher.

Frauen nehmen mehr Medikamente als Männer

Männer greifen häufiger zur Zigarette

Jeder Vierte hat starkes Übergewicht

Versorgerrolle macht Männer krank

Wenn Männer die Rolle des alleinigen Versorgers übernehmen müssen, wirkt sich das negativ auf ihren Gesundheitszustand aus. Frauen hingegen reagieren positiv, wenn sie den Status des Hauptverdieners übernehmen. Ihr psychisches Wohlbefinden steigt.

Frauen verzehren mehr Obst und Gemüse

Männer erkranken häufiger an Krebs

Sportliche Aktivität von mehr als 2,5 Stunden pro Woche

Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Jahr 2015

Frauen gehen häufiger zum Arzt

Männer sterben häufiger durch Alkoholmissbrauch

Sturz als Todesursache

Quellen: Statistisches Bundesamt, DAK Gesundheitsreport 2016, Studie DEGS1, Robert-Koch-Institut, Studie von Christin Munsch von der University of Connecticut, Deutscher Tabakatlas 2015, Barmer GEK Arzneimittelreport

Von RND

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