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1500 Polizisten sichern Länderspiel in Berlin

Fußball 1500 Polizisten sichern Länderspiel in Berlin

Erstmals seit dem Spiel gegen Frankreich am Tag der Terroranschläge in Paris tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wieder an. Die Begegnung gegen England in Berlin findet unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt.

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Große Sicherheitsvorkehrungen vor dem Länderspiel Deutschland - England: Fans und Besucher warten vor dem Olympiastadion auf den Einlass.

Quelle: Gregor Fischer/dpa

Berlin. Unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen hat am Sonnabend der Einlass in das Berliner Olympiastadion zum Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England begonnen. Alle Fans sowie Ehrengäste und Medienvertreter mussten den Ordnern neben der Eintrittskarte auch einen Ausweis vorzeigen.

Außerdem gab es Leibesvisitationen, die Wachleute kontrollierten alle Taschen und Rucksäcke. Motorradhelme waren verboten. Für die Einlasskontrollen wurden Zelte vor den Stadioneingängen aufgestellt. Mit Durchsagen wurden die Zuschauer um Geduld gebeten. An den Eingängen für Journalisten wurden Körperscanner eingesetzt.

Vier Tage nach den Terroranschlägen in Brüssel zeigte die Berliner Polizei rund um das Fußballstadion im Westen der Hauptstadt deutliche Präsenz. Auch am Bahnhof Zoo war mehr Polizei als sonst zu sehen. Insgesamt sollten am Abend 1500 Polizisten für die Sicherheit sorgen, darunter 400 aus anderen Bundesländern. Auch England reisten einige Polizisten an. Im Stadion sollten während des Spiels 300 Polizisten das Geschehen verfolgen.

Sprengstoffspürhunden suchten Stadion ab

Der Anpfiff des Freundschaftsspiels vor 72.000 Zuschauern war für 20.45 Uhr geplant. Die Polizei hatte die Mitarbeiter des Veranstalters überprüft, wie Polizeisprecher Stefan Redlich berichtete. Der Innenbereich des Stadions wurde vor dem Einlass mit Sprengstoff-Spürhunden abgesucht. Gefunden wurde nichts.

Zur Gefährdungslage gebe es keine neuen Erkenntnisse, hieß es bei der Polizei. „Es gibt keine konkreten Hinweise auf eine geplante Gewalttat in der Stadt“, sagte Redlich zwei Stunden vor Beginn des Spiels.

Die ersten englischen Anhänger waren bereits am Freitag anreist. In großen Gruppen versammelten sie sich Redlich zufolge auch am Sonnabend zunächst nicht, stattdessen schauten sich viele die Stadt an. In der Nacht habe die Polizei zweimal bei Streitigkeiten zwischen Fußballfans einschreiten müssen. Größere Zwischenfälle habe es aber nicht gegeben. Es seien mehr Streifen als üblich unterwegs.

Letztes Spiel war gegen Frankreich

Das bislang letzte Spiel der deutschen Nationalmannschaft war bei den Anschlägen von Paris am 13. November 2015 Ziel von Terroristen, die aber nicht ins Stade de France in Saint-Denis gelangten. Das vier Tage später angesetzte Spiel des DFB-Teams in Hannover gegen die Niederlande wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Mehrere Explosionen, eine Schießerei und eine Geiselnahme hält die französische Hauptstadt in Atem. Hier sehen Sie Bilder von den Anschlägen.

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Bei Terroranschlägen auf dem Flughafen und in einer Metro-Station von Brüssel kamen am Dienstag 31 Menschen ums Leben, rund 340 wurden verletzt.

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