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3:2 gegen Kuba: Volleyballer vor Olympia-Teilnahme

Volleyball 3:2 gegen Kuba: Volleyballer vor Olympia-Teilnahme

Nur noch ein Sieg bis Olympia! Dank starker Nerven stehen die deutschen Volleyballer dicht vor dem Sprung zu den Sommerspielen in London.Einen Tag nach dem 3:0 gegen Indien kämpfte die Auswahl von Bundestrainer Vital Heynen am Samstag bei ihrem finalen Qualifikationsturnier in Berlin Hauptkonkurrent Kuba in einem packenden Fünf-Satz-Krimi mit 3:2 (25:21, 25:17, 21:25, 17:25, 20:18) nieder.

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Die deutschen Volleyball-Nationalspieler Markus Steuerwald, Marcus Böhme und Marcus Popp (l-r) durften jubeln.

Quelle: Sebastian Kahnert

Berlin. .

"Das war ein wichtiger Schritt", sagte der einmal mehr überragende Georg Grozer. "Aber es ist nur der halbe Weg. Doch ich habe ein gutes Gefühl." Mit einem weiteren Sieg in der letzten Partie am Sonntag gegen Tschechien wäre der Sprung nach London für die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) perfekt.

Gegen den WM-Zweiten boten die deutschen Männer vor 4550 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle in den ersten beiden Sätzen eine beeindruckende Leistung. Zwar kamen die Kubaner noch einmal zurück, doch am Schluss hatten die Deutschen das bessere Ende für sich. Bislang haben sich lediglich die beiden Hockey-Teams für London qualifiziert, die deutschen Volleyball-Frauen müssen dagegen ebenso zuschauen wie die Basketballer, Handballer und Fußballer.

Beide Teams hatten am Freitag ihre Auftakthürden mehr oder minder souverän gemeistert. Alles war gerichtet für das vorentscheidende Match - doch von Nervosität war bei beiden Mannschaften nichts zu anzumerken. Kubas wuchtiger Angreifer Ramos Hernandez gab früh eine Visitenkarte ab, auf der anderen Seite glänzte der beim Sieg gegen Indien noch geschonte Georg Grozer mit knallharten Aufschlägen.

Rasch lagen die DVV-Männer leicht in Front, und bis auf sechs Punkte konnte die Auswahl von Bundestrainer Heynen Mitte des Satzes den Vorsprung ausbauen. Mit dem zweiten Satzball war der Gewinn des wichtigen ersten Durchgangs geschafft.

Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken spielte sich das DVV-Team nun in einen regelrechten Rausch. Grozer zermürbte die Kubaner mit seinen Aufschlägen, vorne am Netz erwies sich der deutsche Block ein ums andere Mal als unüberwindlich für die Schmetterkünstler aus Kuba.

Doch auch nach dem klar verlorenen zweiten Satz gaben sich die Kubaner noch nicht geschlagen. Im dritten Satz lagen die rasch mit vier Punkten vorn - und gaben diese auch nicht mehr ab. Auch der vierte Durchgang ging an die nun befreiter aufspielenden Karibik-Ballkünstler. Die DVV-Männer rissen sich aber zusammen und machten mit ihrem dritten Matchball am Ende doch noch den wichtigen Erfolg perfekt. So nah war London 2012 noch nie.

dpa

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