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60 Olympia-Starter trainieren in Kienbaum

Olympia 60 Olympia-Starter trainieren in Kienbaum

Mehr als 60 für London nominierte Athleten haben im Rahmen des traditionellen Sommerfestes in Kienbaum Einblicke in ihre Olympia-Vorbereitungen gegeben. Insgesamt bereiten sich fast die Hälfte der 389 deutschen Olympia-Starter in dem zentralen Trainingscamp östlich von Berlin vor.

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Auch Turner Philipp Boy trainierte in Kienbaum.

Quelle: Bernd Settnik

Berlin. In dessen Modernisierung und Ausbau hat das Bundesinnenministerium in den zurückliegenden 20 Jahren rund 50 Millionen Euro investiert. Traditionell verbringen hier Turner, Werfer und Kanuten mindestens zwei Monate ihrer Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. "Die Betreuung in Kienbaum lässt keine Wünsche offen. Wir haben beste Bedingungen, alle unterstützen uns", meinte Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen nach seiner öffentlichen Trainingseinheit in der Turnhalle. "Natürlich liegt Kienbaum ein bisschen abseits, aber reichlich zwei Wochen vor Olympia sollten wir auch keine Nebenschauplätze schaffen", fügte der Hesse hinzu.

Auch sein Teamgefährte Philipp Boy lobte das ideale Ambiente für die Olympia-Vorbereitung. "Kienbaum ist einfach perfekt. Hier stimmt alles bis hin zur Verpflegung. Alkohol und "all you can eat" sind jetzt absolute Tabus bis nach Olympia", sagte der Cottbuser.

Auch die Werfer um die Welt- und Europameister Robert Harting und David Storl quälten sich bei schwülwarmen Temperaturen von 25 Grad Celsius im modernen Kraftraum und auf der Wurfanlage. Ende Juli wird dann das komplette, 75 Sportler umfassende deutsche Leichtathletik-Team Gast im Bundesleistungszentrum sein und von hieraus drei Tage vor dem Wettkampf die Reise nach London antreten. "In dieser Trainingsphase stehen Regeneration und teambildende Maßnahmen auf dem Programm. Wir wollen uns als selbstbewusste, leistungsstarke und mental starke Mannschaft präsentieren", erklärte Thomas Kurschilgen, Sportdirektor im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).

Derzeit holen sich Athleten aus sieben Sportarten ihren olympischen Feinschliff in Kienbaum, darunter die Kanuten, die in London als besonders chancenreich gelten. "In sieben von zehn Disziplinen haben wir Medaillenchancen", prognostizierte Cheftrainer Reiner Kießler. Nur im Kajak-Einer der Frauen und dem Canadier-Einer über 200 Meter haben sich die Deutschen nicht für London qualifiziert, werden aber die beiden Disziplinen mit Athleten besetzen, die sich in anderen Bootsklassen nominiert haben.

So wird Canadier-Europameister Sebastian Brendel neben seiner Spezialstrecke über 1000 Meter auch die Sprintstrecke bestreiten. Für den Potsdamer ist Kienbaum schon fast zur zweiten Heimat geworden. "Hier gibt es absolut nichts zu meckern. Wir können uns hier optimal vorbereiten", sagte Brendel.

dpa

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