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Adler wieder im Tor - Alle Bundesligisten im Training

Fußball Adler wieder im Tor - Alle Bundesligisten im Training

Nachzügler FC Schalke 04 hat als letzter Eliteclub am Samstag mit einem Leistungstest das Training wieder aufgenommen.Die anderen Vereine sind sieben Wochen vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga zum Teil schon ein gutes Stück weiter in der Vorbereitung auf die ersten Pflichtaufgaben.

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René Adler will nach seiner langen Verletzungspause endlich wieder Bundesligaluft schnuppern.

Quelle: Angelika Warmuth

Düsseldorf. n. Während zahlreiche EM-Spieler noch ihren Urlaub genießen, schwitzen und schuften die Kollegen in Trainingslagern oder heimischen Gefilden.

Beim neuen Club feierte Nationaltorhüter René Adler seinen ersehnten Einstand. Bei einem Zwischenstopp auf dem Weg ins Trainingslager im Zillertal durfte der lange verletzte Keeper am Freitag für den Hamburger SV gegen den Regionalliga-Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim 45 Minuten spielen. René Pflügler brachte die Gastgeber nach 56 Sekunden in Front, in der 62. Minute gelang dem Italiener Jacopo Sala der Ausgleich zum mageren 1:1 für den HSV.

Hannover 96 muss schon Anfang August in der Qualifikation für die Europa League ran und hat daher schon das vierte Testspiel absolviert. Beim Landesligisten SV Ramlingen/Ehlershausen gewann die Elf von Mirko Slomka mit 6:1 (2:1) ohne die drei Neuzugänge Adrian Nikci und Felipe (beide verletzt) sowie Hiroki Sakai, der mit Japan in der Olympia-Vorbereitung steckt. Jan Schlaudraff erzielte zwei Treffer für die Niedersachsen. Diese Ausbeute übertraf sein Stürmerkollege Didier Ya Konan beim 9:0 (4:0) gegen eine Ostfriesland-Auswahl mit fünf Toren.

Hochkarätige Gegner sind in der Frühphase der Vorbereitung noch die Ausnahme - nicht so beim VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Die "Wölfe" absolvierten während des bei Felix Magath stets besonders schweißtreibenden Trainingslagers in Schleswig-Holstein schon den ersten Härtetest. Gegen den dänischen Erstligisten Odense BK siegte der VfL trotz schwerer Beine dank eines von Srdan Lakic verwandelten Foulelfmeters in der letzten Spielminute knapp mit 2:1 (1:0). Bei einem Blitzturnier am Sonntag in Esbjerg mussten sich die Niedersachsen mit zwei Unentschieden gegen den FC Midtjylland (0:0) und Gastgeber Esbjerg FB (2:2) zufriedengeben.

Auch des SC Freiburg traf erstmals auf einen Hochkaräter und kassierte beim Schweizer Top-Club FC Zürich prompt eine 2:4 (1:3)-Schlappe. Beide SC-Tore fielen durch Elfmeter, die Julian Schuster und Daniel Caligiuri verwandelten. Die vom ehemaligen Stuttgarter Coach Rolf Fringer trainierten Zürcher steigen allerdings schon in einer Woche in ihre Meisterschaft ein.

Schwungvoll präsentierten sich die rheinischen Clubs Bayer Leverkusen und Fortuna Düsseldorf bei den ersten Tests. Die Werkself, in der Philipp Wollscheid zu seinem Debüt in der Innenverteidigung kam, bezwang den Zweitligisten MSV Duisburg mit 5:1 (4:1). Aufsteiger Fortuna siegte beim fünftklassigen VfL Rhede 6:0 (2:0). Der FC Augsburg gewann nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Österreich beim Bayernligisten TSV Aindling mit dem selben Ergebnis.

Fast alle Erstligisten tingeln derzeit durch die Fußball-Provinz und holen sich Selbstbewusstsein bei unterklassigen Clubs. So feierten der VfB Stuttgart beim Landesligisten TSV Schwaikheim und Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth beim fränkischen Bezirksoberligisten TSV Bergrheinfeld am Wochenende die höchsten Siege. Auch ohne Hawk Eye oder Chip im Ball war zu sehen, dass die Elf von Mike Büskens 17 Mal traf, der Gegner einmal. VfB-Stürmer Vedad Ibisevic steuerte vier Tore zum 16:0 (8:0) in Schwaikheim bei. "Unsere Mannschaft hat Spaß gehabt, das hat man gesehen", sagte VfB-Trainer Bruno Labbadia. Der FSV Mainz 05 testete gleich zweimal. Am Freitag gelang ein 13:0 (9:0) bei TSV Langenlonsheim-Laubenheim, am Samstag war es beim 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Eschborn schon wesentlich knapper.

dpa

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