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"Alter, junger" Neureuther wird Slalom-Dritter

Ski alpin "Alter, junger" Neureuther wird Slalom-Dritter

Felix Neureuther wird Dritter beim Slalom von Kranjska Gora und überzeugt bei widrigen Bedingungen. Neben dem deutschen Routinier werden Premieren-Sieger Michael Matt und der Gesamtchampion gefeiert.

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Felix Neureuther jubelt in Kranjska Gora nach der Zieldurchfahrt.

Quelle: Marco Trovati

Kranjska Gora. Felix Neureuther ließ sich für seine beherzte Aufholjagd feiern, machte Jux-Selfies mit Kumpel Marcel Hirscher und genoss die Podiumsmomente im unwirtlichen Slowenien.

Mit einem dritten Platz beim komplizierten Slalom von Kranjska Gora unterstrich der deutsche Ski-Routinier seine gute Form in den letzten Wochen der Saison. "Ich merke seit einiger Zeit, dass ich gut drauf bin und auf dem Weg, wieder der - in Anführungszeichen - alte, junge Neureuther zu sein", sagte der 32-Jährige am Sonntag in der ARD. Für den Partenkirchener war es das vierte Weltcup-Podium dieser Saison.

Beim Premieren-Sieg des Österreichers Michael Matt vor Stefano Gross aus Italien (+0,30 Sekunden) fehlten Neureuther 0,46 Sekunden auf die Spitze und seinen ersten Saisonsieg. Angesichts der Bedingungen mit weichem Schnee und tiefen Löchern in der Piste konnte er das aber sehr gut verkraften. Außerdem raste er mit einer beachtlichen Fahrt von Rang fünf im ersten Lauf noch auf das Treppchen und ließ dabei sogar seinen langjährigen Rivalen Marcel Hirscher hinter sich.

Der Österreicher sicherte sich mit Rang vier die Disziplinwertung im Slalom, und das nur einen Tag nach dem Gewinn der großen Kugel für die Gesamtwertung und des kleinen Kristallpokals für den besten Riesenslalom-Fahrer des Winters. "Eine große Kugel und zwei kleine, das ist stark", sagte Hirscher drei Tage nach seinem 28. Geburtstag.

Für Pokale reichte es bei Neureuther zwar nicht. Nach einem schweren Winter mit lästigen Blessuren und immer wieder Materialproblemen feiert der WM-Dritte von St. Moritz aber auch die kleineren Erfolge. "Ich habe ihn sehr gut getroffen", sagte Neureuther über den zweiten Lauf auf matschigem Schnee. "Das war nicht ganz einfach mit den ganzen Spuren. Ich habe gemerkt, dass ich ziemlich schnell unterwegs bin. Alles in allem bin ich sehr froh mit dem dritten Platz".

Tags zuvor hatte er noch anders geklungen, als er im Riesenslalom just dann ins Finale starten musste, als eine Nebelwand über die Piste zog. Der Ärger aber war am Sonntag angesichts des 44. Podests in Neureuthers Weltcup-Bilanz vergessen. Im Slalom schaffte es der Routinier in diesem Winter - abgesehen von drei Ausfällen - jedes Mal unter die Top sechs und kann beim Weltcup-Finale in zwei Wochen in Aspen noch Dritter der Disziplin-Wertung hinter Hirscher und Henrik Kristoffersen werden. Der Norweger verpasste in Slowenien die Punkte.

"Ich probiere, noch mal alles zu mobilisieren", verkündete Neureuther mit Blick auf den Saisonabschluss in den Rocky Mountains. Neben dem Altmeister wird in Aspen auch noch Linus Straßer an den Start gehen. Der Münchner kam in Kranjska Gora auf Platz 16. Stefan Luitz (40.) und Dominik Stehle (43.) hatten den Finallauf verpasst.

dpa

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