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BVB-Chef Watzke will Champions-League-Platz

Fußball BVB-Chef Watzke will Champions-League-Platz

Selbst der deutsche Meister Borussia Dortmund zeigt sich überrascht über die Sammer-Verpflichtung beim FC Bayern München. Der eigenen Vorfreude auf die neue Bundesliga-Saison tut der Transfer-Coup des Rivalen aber keinen Abbruch.

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BVB-Trainer Jürgen Klopp ist mit den Dortmunder Spielern in die Saison-Vorbereitung gestartet.

Quelle: Bernd Thissen

Dortmund. Gelöst und locker gab BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zum Trainingsstart des BVB die erneute Qualifikation für die "Königsklasse" als wichtigstes Saisonziel aus. "Und wir wollen die anstehende Gruppenphase in der Champions League überstehen", ergänzte er in Dortmund.

Dass die in der Vorsaison national überragenden Borussen, die den Bayern nicht nur den Meistertitel, sondern auch den DFB-Pokal wegschnappten, mit dem Vorrunden-Aus auf Europas großer Fußball-Bühne so bitter enttäuschten, wurmt Watzke noch immer. Das sei die "einzige Altlast", gab der BVB-Boss mit Blick auf die Gruppen-Auslosung der Champions League zu. Denn dann steckt Dortmund im Topf 4 mit den schwächsten Teams, dem BVB droht eine "Hammer-Gruppe".

Eine erfreuliche Nachricht hatte Watzke hinsichtlich der Finanzen. Bei der nächsten Bilanz-Pressekonferenz könne der Vereine für den Zeitraum 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 eine weitere Steigerung des Umsatzes verkünden, verriet er: "Wir werden die Marke von 200 Millionen Euro deutlich überspringen." Auch der Ticketverkauf läuft schon wieder wie geschmiert. Von den insgesamt 54 000 Saison-Karten sind bereits 52 000 wieder verkauft oder vorbestellt.

Zum Trainingsbeginn des neuen Spieljahres stand für das Team von Jürgen Klopp zunächst nur ein Laktattest am Morgen an. Danach gab es vor der Präsentation des neuen Puma-Trikots am Abend noch einige Werbe- und Sponsoren-Termine. Insgesamt waren nur elf Spieler bei der Fitness-Überprüfung anwesend, darunter bis auf Nationalspieler Marco Reus alle Neuzugänge. Reus und die übrigen deutschen EM-Fahrer stoßen erst im zweiten Trainingslager in Bad Ragaz/Schweiz am 22. Juli zum Kader. Das Polen-Trio Robert Lewandowski, Lukasz Piszczek und Jakub Blaszczykowski wird am 17. Juli erwartet, Ivan Perisic am 19. Juli.

Schon an diesem Donnerstag bricht der Double-Gewinner ins erste Trainingslager nach Kirchberg in Österreich auf, das bis zum 9. Juli dauert. Dort wird Klopp auch seine Neuzugänge Julian Schieber, Leonardo Bittencourt, Oliver Kirch und Mustafa Amini auf Herz und Nieren testen. Gelaufen sind sie heute schon ganz gut, mal sehen, wie es mit dem Ball wird", sagte Klopp, der mit den Verpflichtungen gut leben kann. "Klar, Marco Reus ist der herausragende Neuzugang. Aber auch mit den anderen bin ich sehr zufrieden. Ich finde, dass wir mit den Transfers ganz viel Potenzial für Verbesserungen haben."

Klopps Vorfreude ist riesengroß, die einzelnen Akteure und das gesamte Spiel der Borussia noch einmal weiterzuentwickeln. "Ich bin durchaus optimistisch. Es geht doch darum, es mit der großen Qualität im Kader zu schaffen, zu einer besseren Mannschaft zu werden." Dass die Bayern mit Dortmunds Ex-Profi und -Trainer Sammer als neuem Sportvorstand versuchen werden, wieder die Nummer 1 in Deutschland zu werden, ist jedem Borussen klar. Sorgen aber macht sich deshalb aber niemand. Klopp schaut sowieso nur auf sein Team. "Es ist auch nicht wichtig, dass alles immer besser und besser wird. Denn es ist schon ein hoher Anspruch, es genauso gut wieder hinzukriegen."

Wie alle Borussen zeigte sich auch Sportdirektor Michael Zorc überrascht über die Personalie Sammer in München. "Ich kenne Matthias ja schon lange und schätze ihn sehr. Ich freue mich einfach, dass er wieder zurück in der Bundesliga ist." Und auch Watzke nahm es gelassen. "Die Bayern haben sowieso eine herausragende Stellung."

dpa

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