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Bamberg feiert deutsche Meisterschaft - Double-Rekord

Basketball Bamberg feiert deutsche Meisterschaft - Double-Rekord

Bierduschen, Freudentänze, Konfettiregen: Die Brose Baskets Bamberg haben in einem Krimi die nächste deutsche Basketball-Meisterschaft gefeiert. Als erster Bundesligist bejubelten die Franken durch das 97:95 (43:51) gegen ratiopharm Ulm zum dritten Mal nacheinander das Double.

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Die Bamberger feierten den erneuten Meisterschaftsgewinn ausgelassen.

Quelle: Daniel Karmann

Bamberg. Für Bamberg war es der insgesamt fünfte Meistertitel nach 2005, 2007, 2010 und 2011; zuletzt gab es dazu auch dreimal den Pokal. "We are the Champions", tönte es standesgemäß aus den Lautsprechern, als sich die Spieler mit ihren Kindern auf den Armen zum offiziellen Meisterfoto präsentierten. Stolz trugen die Dauersieger im deutschen Basketball ihre schwarzen Meister-T-Shirts und starteten eine große Sause. "Die Stadt schreibt Geschichte, und ich denke mal, wir werden die Sau rauslassen bis morgen früh", kündigte Bambergs Karsten Tadda den "Ausnahmezustand" an. "Die perfekte Uhrzeit, um richtig zu feiern."

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Per Günther (M) und die Ulmer lagen im dritten Spiel lange Zeit in Führung.

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Auch Trainer Chris Fleming genoss das Meisterbier aus dem Pappbecher. "Wir haben neun Playoff-Spiele nacheinander gewonnen und sehr souverän die Meisterschaft", sagte der Coach, der die obligatorische Bierdusche aus einem überdimensionalen Weißbierglas über sich ergehen lassen musste.

Der Erfolgstrainer blickte trotz des Freudentaumels auch schon gleich auf die neue Saison. "Die Karten werden wieder neu gemischt, wir fangen von Null wieder an", betonte Fleming. Zumal der FC Bayern, der an einigen Bamberger Stars interessiert sein soll, an der Spitze mitmischen will. Auch die Zukunft von Center Tibor Pleiß ist offen. Er könnte in die NBA wechseln. "Das ist Zukunftsmusik", meinte der Nationalspieler, an dem Finalist Oklahoma City Thunder die Rechte hat.

Gratulationen sandte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer an die Oberfranken. "Mission Threepeat erfüllt! Der Bamberger Basketballtraum geht weiter. Mit dem dritten Double von Pokal und Meisterschaft in Folge haben die Brose Baskets Geschichte geschrieben", schrieb er in seiner Botschaft.

Bester Werfer bei den Gastgebern war im dritten Finale Brian Roberts mit 16 Punkten, bei den Ulmern traf der herausragende Isaiah Swann mit 36 Zählern am häufigsten. Zum Most Valuable Player (MVP) der Finals wurde Anthony Leon Tucker von den Brose Baskets gekürt.

Beim zur "Mission Threepeat" erkorenen Aufgabe, das dritte Double nacheinander zu gewinnen, gab es für die Bamberger diesmal mehr Gegenwehr. Anders als beim überlegenen 98:72 in Spiel eins und dem letztlich sicheren 86:70 in der zweiten Partie blieb das dritte Match hartumkämpft. Dennoch gab es erstmals seit 2003 wieder ein 3:0 in einer Finalserie.

"Ulm hatte nichts zu verlieren und war ein super Gegner", lobte Bambergs Anton Gavel. "Ich freue mich, dass wir das geschafft haben. Jetzt wird erstmal rasiert bei allen und dann geht es los", sagte der Aufbauspieler mit Blick auf die Playoff-Bärte.

Die Ulmer hatten bis kurz vor dem Ende die große Chance auf die Überraschung. Nach einem 23:22 nach dem ersten Abschnitt und einer komfortablen Acht-Punkte-Führung zur Halbzeit-Pause blieb die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath auch nach dem dritten Viertel vorne (74:68) vorne.

Im Schlussabschnitt drehte dann Bamberg auf und glich mit Distanzwürfen zum 76:76 aus. Die 6800 Zuschauer in der ausverkauften Halle tobten. Nachdem Pleiß dann zum 96:92 getroffen hatte, durfte ein paar Zitter-Momente später die nächste Titel-Party der Oberfranken steigen.

dpa

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