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Bayer Leverkusen nur 1:1 bei Korkut-Debüt gegen Werder

Fußball Bayer Leverkusen nur 1:1 bei Korkut-Debüt gegen Werder

Trotz früher Führung gab es keinen perfekten Start für Leverkusens neuen Trainer Korkut. Nach Pizarros Ausgleich hätte Toprak kurz vor Schluss per Elfmeter für das Happy End sorgen können. Einer hatte aber etwas dagegen.

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Die Bremer feiern ihren Torschützen zum 1:1-Ausgleich Claudio Pizarro (M). Foto: Marius Becker

Leverkusen. Der Elfmeter-Fluch setzt sich bei Bayer Leverkusen auch unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut fort. Beim 1:1 (1:0) der Werkself im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Roger Schmidt gegen Werder Bremen am Freitag scheiterte Ömer Toprak in der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt an Bremens Keeper Felix Wiedwald.

Toprak vergab damit den möglichen Sieg. Es war bereits der fünfte verschossene Strafstoß für Bayer in dieser Saison. Zuvor hatte Oldie Claudio Pizarro für Werder elf Minuten vor dem Ende den Ausgleich erzielt. Es war das erste Saisontor des 38-Jährigen, der sein 200. Fußball-Bundesliga-Spiel für Werder absolvierte. Vor 30 210 Zuschauern hatte Kevin Volland Bayer zum Auftakt des 24. Spieltags am Freitagabend zunächst in Führung gebracht (7.). Außerdem sah Verteidiger Wendell die Gelb-Rote Karte (90.).

"Ich war mir ziemlich sicher, dass ich ihn reinmache. Hat nicht geklappt", sagte Toprak zu seinem verschossenen Foulelfmeter. "Ich habe platziert geschossen, aber vielleicht ein bisschen zu leicht."

Das minimale Saisonziel von Bayer 04 rückt durch das Unentschieden in immer weitere Ferne. Der Rückstand auf Platz sechs und damit die Teilnahme am Europapokal kann bei Erfolgen der Konkurrenz am Samstag auf bis zu sieben Zähler anwachsen. "So wie es jetzt ausgegangen ist, ist es gerecht", sagte Korkut nach der Partie. "So ist Fußball."

Schon direkt zu Beginn des Spiels musste der Trainer einen Schreckmoment überstehen. Nach einer Werder-Ecke kam Lamine Sané ziemlich frei zum Kopfball, scheiterte jedoch an Bernd Leno (2.).

Mit seiner ersten Torchance ging Leverkusen dann in Führung. Ein starker Distanzschuss des gebürtigen Bremers Julian Brandt klatschte an die Unterkante der Latte, von dort auf die Torlinie und zurück ins Feld. Volland, der vor der Saison aus Hoffenheim ins Rheinland gewechselt war, stand goldrichtig und drückte den Ball aus kurzer Entfernung mit dem Kopf über die Linie.

Anstatt auf den zweiten Treffer zu spielen, zog sich Bayer anschließend zurück. Die eigentlich defensiv ausgerichteten Bremer spielten munter mit, zeigten im Mittelfeld einige ansehnliche Kombinationen, versäumten es aber, sich klare Torchancen zu erarbeiten.

Wohl auch bedingt durch die frühe Führung, suchte Leverkusen nach Ballgewinnen nicht immer den schnellen Weg nach vorne - anders als noch unter Roger Schmidt. Dessen Nachfolger Korkut coachte engagiert an der Seitenlinie und gab wild gestikulierend Anweisungen.

In der 31. Minute hätte Wendell aus dem Nichts fast auf 2:0 erhöht. Bremens Keeper Felix Wiedwald lenkte den Schuss des Bayer-Verteidigers jedoch über das Tor und hielt sein Team auch kurz nach der Pause im Spiel, als er eine große Gelegenheit von Karim Bellarabi vereitelte.

Für Werder vergab der starke Zlatko Junuzovic eine gute halbe Stunde vor dem Ende eine große Chance zum Ausgleich. Nach einer starken Vorarbeit von Fin Bartels, war sein Abschluss aus elf Metern zu schwach, um das Bayer-Tor in Bedrängnis zu bringen.

Besser machte es dann Routinier-Pizarro drei Minuten nach seiner Einwechslung. Mit dem Bauch fälschte er einen Schuss von Robert Bauer ins Tor ab. In der 90. Minute erhielt dann noch Wendell einen Platzverweis, bevor Toprak wenig später vom Elfmeterpunkt scheiterte.

dpa

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