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Bayern feiern Robben - Schalke und Werder kriseln weiter

Fußball Bayern feiern Robben - Schalke und Werder kriseln weiter

Der FC Bayern feiert einen starken Auftritt zur Wiesn-Zeit und ein beeindruckendes Comeback von Arjen Robben. Die punktlosen Schalker stecken weiter in der Krise, auch Bremen verpasst den erhofften Befreiungsschlag. Für Aufsehen sorgt der 1. FC Köln.

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Das Münchner Starensemble enttäuscht die Erwartungen im heimischen Stadion nicht und besiegte Hertha BSC mit 3:0.

Quelle: Andreas Gebert

Berlin. Der souveräne FC Bayern demonstriert seine Extraklasse, beim FC Schalke 04 und bei Werder Bremen verschärft sich hingegen die Krise. Die wichtigsten Geschichten der Partien vom Mittwoch in der Fußball-Bundesliga.

COMEBACK-KÖNIG: Arjen Robben war nach seinem bemerkenswerten 25-Minuten-Auftritt sichtlich bewegt. "Ich bin super-glücklich", sagte der Niederländer nach dem 3:0-Sieg des FC Bayern München gegen überforderte Berliner. In der 65. Minute wurde Robben für Thomas Müller eingewechselt, nur sieben Minuten später traf er in typischer Manier. Der Niederländer zog im Strafraum nach innen und ließ mit einem feinen Schlenzer mit links Hertha-Torwart Rune Jarstein keine Chance. Erstmals nach zwei schweren Oberschenkelverletzungen stand Robben wieder in der Liga auf dem Platz und krönte seinen Einsatz in der ersten Pflichtbegegnung seit März mit dem Siegtreffer. "Das ist der schönste Moment, dafür habe ich hart gearbeitet", sagte Robben.

GLÜCKLOS:  "Ousman wer?", fragten sich viele Werder-Fans bei der Aufstellung im Spiel gegen den FSV Mainz 05. Vier Minuten nach dem Anpfiff hatte der Youngster sogar die große Chance zur Bremer Führung. Aushilfstrainer Alexander Nouri hatte Ousman Manneh aus der U23-Auswahl mit zu den Profis gebracht. Für den 19-Jährigen aus Gambia ging damit ein Traum in Erfüllung. Noch vor gut zwei Jahren hatte er in einem Flüchtlingsheim gewohnt, ehe er beim Blumenthaler SV auf sich aufmerksam machte. Nach seinem 18. Geburtstag unterschrieb er bei Werder einen Vertrag. Seine Qualitäten zeigte er auch gegen Mainz. Dass es am Ende die vierte Bundesliga-Niederlage für die Hanseaten gab, lag nicht an Manneh, auch wenn seine drei Torschüsse das Ziel verfehlten. Bei seiner Auswechslung in der 55. Minute hatte Werder noch 1:0 geführt - nach dem späten Doppelschlag zum 1:2 stecken die Bremer jedoch weiter tief in der Misere.

STARKER NEULING: Fast hätte RB Leipzig den nächsten Traditionsclub ins Straucheln gebracht. Bis in die Schlussphase führte der Neuling gegen Mönchengladbach. Doch dann gelang der Borussia noch der Ausgleich. Die Enttäuschung hielt sich in Leipzig dennoch in Grenzen. "Mit dem 1:1 gegen einen Champions-League-Teilnehmer können wir gut leben", sagte RB-Coach Ralph Hasenhüttl. Schließlich ist der Aufsteiger immer noch ungeschlagen und darf sich über eine Statistik ganz besonders freuen: Als einziger Club in der Bundesliga-Historie ist Leipzig noch ohne Niederlage.

FEHLSCHUSS:  Nach dem Schlusspfiff musste Charles Aranguiz von seinen Teamkollegen getröstet werden. Schon in der ersten Halbzeit hatte Bayer Leverkusens defensiver Mittelfeldspieler die große Chance zur Führung beim 0:0 gegen den FC Augsburg. Beim Foulelfmeter in der 72. Foulelfmeter wollte es der Chilene dann besser machen - und scheiterte kläglich. Deutlich rechts strich sein Schuss am Tor von FCA-Keeper Marwin Hitz vorbei. Damit endete das vierte Liga-Duell der beiden Teams nacheinander unentschieden. Nach dem holprigen Saisonstart mit nur einem Sieg aus vier Spielen steht Leverkusen wie die punktgleichen Augsburger nur im unteren Mittelfeld.

SCHALKE 04:  Neuer Trainer, keine Punkte - der FC Schalke steckt mit Markus Weinzierl früh in der Krise. "Ich hätte mir nach der Führung mehr Sicherheit für mein Team gewünscht", sagte der Coach. Doch nach dem schlechtesten Saisonstart seit über 30 Jahren war den Schalkern beim 1:3 im Heimspiel gegen den 1. FC Köln die Verunsicherung anzumerken. "So ein Spiel wird in Details entschieden. Defensiv und offensiv haben wir die Fehler gemacht und deshalb verdient verloren", sagte Weinzierl. "Jetzt gilt es, die Jungs aufzubauen."

dpa

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