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Bobadilla sorgt beim FC Augsburg für "Wahnsinn"

Fußball Bobadilla sorgt beim FC Augsburg für "Wahnsinn"

Dank Raul Bobadilla macht der FC Augsburg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Werder Bremen stellt sich hingegen bis zum letzten Spieltag auf den Kampf gegen den Abstieg ein.

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Augsburgs Raul Bobadilla (r) jubelt mit Konstantinos Stafylidis über sein Tor zum 3:2.

Quelle: Stefan Puchner

Augsburg. Krasser können die Unterschiede nicht sein. Auf der einen Seite der überglückliche FC Augsburg, der nach dem 3:2 gegen den SV Werder am Sonntag in der Fußball-Bundesliga einen ganz wichtigen Sieg in Richtung Klassenerhalt feiert.

Auf der anderen Seite die niedergeschlagenen Bremer, die einen beherzten Auftritt trotz zweimaliger Führung nicht in Punkte umwandeln können.

DIE WAHNSINNIG GLÜCKLICHEN

Raul Bobadilla riss sich das Trikot vom wuchtigen Oberkörper und verteilte Handküsse. Mit seinem zweiten Saisontor verwandelte der gebürtige Argentinier die Augsburger Arena in ein Tollhaus. "Wahnsinn, wie er alle wegblockt", meinte Mitspieler Georg Teigl anerkennend über den massigen Stürmer, der in der Hinrunde mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Für den FCA ist Bobadilla unverzichtbar. Mit 24 Punkten kletterte die Mannschaft auf Position zehn der Tabelle und hat nun acht Zähler Vorsprung auf Relegationsrang 16. "Ich bin total stolz auf die Mannschaft", kommentierte Trainer Manuel Baum den zweiten Sieg nacheinander. Nur eine Knöchelblessur von Ja-Cheol Koo trübte die Freude.

DIE BITTER ENTTÄUSCHTEN

Werder lieferte unbestritten eines seiner besseren Spiele ab. Am Ende fuhren die Bremer aber ohne Punkte nach Hause und stellen sich auf einen Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag ein. "Wir haben die Gewissheit, dass das so sein wird", meinte Sportchef Frank Baumann nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie. Anstatt eine ansprechende Leistung endlich mit Punkten zu veredeln, liegen die Bremer mit 16 Punkten auf dem 15. Platz. "Das fühlt sich extrem schwer, extrem bitter an", resümierte Coach Alexander Nouri, den das Lob des FCA über mutige Hanseaten nicht trösten konnte. In den entscheidenden Momenten versagte die Defensiv-Arbeit. "Es ist schwer zu begreifen, warum wir so nachlässig verteidigen", kritisierte Baumann.

dpa

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