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DEB-Team verliert ersten WM-Test deutlich

Eishockey DEB-Team verliert ersten WM-Test deutlich

Bundestrainer Sturm hat bis zum Beginn der Eishockey-WM in einem Monat in Köln noch reichlich Arbeit. Das noch ersatzgeschwächte deutsche Team verliert den ersten WM-Test in Norwegen deutlich.

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Marco Sturm ist der Trainer des DEB-Teams. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Lillehammer. Deutschlands Eishockey-Nationalteam ist mit einer 1:5 (0:2, 1:1, 0:2)-Niederlage in Norwegen in die WM-Vorbereitung gestartet.

Für die noch ersatzgeschwächte Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) traf lediglich Nachwuchsspieler Jakob Mayenschein (26. Minute) vom EHC Red Bull München bei seinem Länderspiel-Debüt. Für den WM-Zehnten des Vorjahres schossen Andreas Stene (5.), Patrick Thoresen (12.), Jonas Holos (38.) und die früheren DEL-Profis Mathis Olimb (41.) und Ken André Olimb (48.) die Tore. "Wir haben uns den Start in die Vorbereitung sicher anders vorgestellt", sagte Bundestrainer Marco Sturm.

Am Samstag (18.15 Uhr) bestreitet das DEB-Team erneut in Lillehammer gegen Norwegen das zweite von insgesamt acht Testspielen in der WM-Vorbereitung. In Norwegen fehlen noch die Spieler der Playoff-Halbfinalisten aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sowie die Profis aus der NHL und dem europäischen Ausland. "Wir werden jetzt weiter arbeiten und uns Schritt für Schritt steigern", sagte Sturm.

Am Donnerstag zahlte das deutsche Team mit insgesamt vier Debütanten noch Lehrgeld. Die Niederlage fiel gemessen an den Spielanteilen allerdings zu hoch aus und wurde von individuellen Fehlern vor den Gegentoren begünstigt. Vor dem 1:4 etwa patzte ausgerechnet Routinier und DEB-Kapitän Christian Ehrhoff von den Kölner Haien schwer.

Ingolstadts Timo Pielmeier im Tor hatte bei allen Gegentoren kaum eine Chance. Der 20 Jahre alte Mayenschein, den Meister München im DEL-Finale gegen Wolfsburg nicht benötigt, sorgte mit seinem ersten Tor im ersten Länderspiel für einen Lichtblick. Das Sturm-Talent fälschte einen Schuss von Mannheims Denis Reul unhaltbar ins Netz ab.

Erst in der kommenden Woche für die Partien in Weißrussland stoßen die Spieler der in den DEL-Playoffs ausgeschiedenen Eisbären Berlin und Nürnberg Ice Tigers hinzu. Aus dem aktuellen Aufgebot dürften für das erste WM-Spiel am 5. Mai in Köln gegen die USA nur noch wenige Spieler übrig bleiben.

dpa

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