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Gay gewinnt Paris-Duell über 100 Meter gegen Gatlin

Leichtathletik Gay gewinnt Paris-Duell über 100 Meter gegen Gatlin

US-Sprintstar Justin Gatlin hat die erste Niederlage in diesem Jahr über 100 Meter erlitten. Der 30 Jahre alte Olympiasieger von 2004 und frühere Dopingsünder musste sich beim Diamond-League-Meeting in Paris seinem Landsmann Tyson Gay geschlagen geben.

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Tyson Gay fügt Justin Gatlin die erste Niederlage bei. Christophe Lemaitre wird Dritter.

Quelle: Yoan Valat

Paris. Der dreimalige Weltmeister von 2007 siegte in 9,99 Sekunden. Gatlin kam auf eine Zeit von in 10,03 Sekunden. Dritter im Stade de France auf der siebten Station der internationalen Sportfest-Serie der Leichtathleten wurde Europameister Christophe Lemaitre aus Frankreich in 10,08 Sekunden. Gay und Gatlin gelten für die Olympischen Spiele in London als Rivalen der überragenden Jamaikaner Usain Bolt und Yohan Blake.

Die deutschen Stabhochsprung-Asse mussten erneut zu Frankreichs Europameister Renaud Lavillenie aufschauen. Der Lokalmatador gewann überlegen mit 5,77 Metern vor dem Griechen Konstandinos Filippidis (5,62) und Vize-Europameister Björn Otto (Dormagen/Uerdingen, ebenfalls 5,62). Fünf Tage nach der Medaillenvergabe in Helsinki belegte Malte Mohr mit nur 5,52 Metern erneut den vierten Platz. Der EM-Dritte Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken scheiterte dreimal an der Anfangshöhe von 5,52.

Ein überragendes Rennen über 5000 Meter bot Dejen Gebremeskel. Der Äthiopier pulverisierte in 12:46,81 Minuten die Weltjahresbestzeit von Europameister Mo Farah aus Großbritannien (12:56,98) und lief die fünftbeste Zeit überhaupt. Zweiter wurde sein Landsmann Hagos Gebrhiwet (18) mit dem Junioren-Weltrekord von 12:47,53. Weltrekordler Kenenisa Bekele (ebenfalls Äthiopien) landete abgeschlagen im Feld und muss seine Olympia-Teilnahme auf dieser Distanz abschreiben.

Über 400 Meter Hürden stellte der zweimalige Vize-Weltmeister Javier Culson aus Puerto Rico in 47,78 Sekunden eine Weltjahresbestzeit auf. Er setzte sich gegen Weltmeister David Greene aus Großbritannien (47,84) durch. Freudensprünge ohne Ende machte die Marokkanerin nach ihrem internationalen Saisonrekord über 1500 Meter in 3:56,15 Minuten. So schnell wie nie in diesem Jahr war auch 800-Meter-Weltrekordler David Rudisha aus Kenia in 1:41,55 Minuten.

Ein schwacher Trost für die entgangene Olympia-Teilnahme war für Paul Kipsele Koech der Sieg über 3000 Meter Hindernis in 8:00,57 Minuten. Der Kenianer hatte bei den nationalen Ausscheidungen nur Platz sieben belegt, ist aber mit 7:54,31 Minuten weiter die weltweite Nummer eins.

dpa

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