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Kerber erreicht Halbfinale

Tennisturnier Birmingham Kerber erreicht Halbfinale

Mit einer Energieleistung sichert sich Angelique Kerber den ersten Rasen-Titel ihrer Karriere. Deutschlands beste Tennisspielerin zeigt gegen Karolina Pliskova zwar Nerven, bleibt am Ende aber cool.

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Angelique Kerber zeigt sich gut eine Woche vor Wimbledon-Start in starker Form auf Rasen.

Quelle: Marijan Murat/dpa (Archivbild)

Birmingham/Kiel. Pünktlich vor dem Tennis-Klassiker in Wimbledon hat sich Angelique Kerber in beeindruckender Form den ersten Titel auf Rasen geholt. In einer packenden Partie setzte sich die 27-jährige Kielerin am Sonntag im Finale des WTA-Turniers in Birmingham gegen die Tschechin Karolina Pliskova mit 6:7 (5:7), 6:3, 7:6 (7:4) durch.

„Ich bin sehr glücklich und stolz darauf, wie ich hier gespielt habe. Es war eine tolle Woche“, sagte die erleichterte Kerber nach der Partie. Nach 136 intensiven Minuten machte die Kielerin ihren insgesamt sechsten Titel auf der WTA-Tour perfekt. Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon beginnt am 29. Juni.

„Sie hat wirklich großartig gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass sie überall war“, sagte Pliskova. Doch trotz starker Leistung zeigte Kerber in ihrem fünften Match gegen die 23-Jährige gleich mehrfach Nerven.

Zunächst vergab Kerber im ersten Satz beim Stand von 5:3 gleich vier Satzbälle. Als sie im dritten Satz bei 5:4 zum Sieg servierte, zog sie bei einem Lob von Pliskova sogar den Schläger zurück — der Ball landete klar im Feld und ebnete der Tschechin den Weg zum Rebreak. „Aber ich habe versucht zu kämpfen und immer nur von Punkt zu Punkt geschaut“, sagte Kerber.

Die Energieleistung der Linkshänderin wurde im entscheidenden Tiebreak belohnt. „Das gibt mir viel Selbstvertrauen vor Wimbledon. Es hätte nicht besser laufen können“, sagte die Siegerin. In ihrem dritten Finale 2015 sicherte sich die Norddeutsche bereits den dritten Sieg. Zuvor hatte sie bereits die Sand-Turniere in Charleston und Stuttgart gewonnen. „Ich werde den Tag heute genießen und wohl ein bisschen Champagner trinken“, sagte sie. „Aber vor allem sehr viel Pizza essen.“

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