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Leipzig mit Neun-Punkte-Woche: Poulsen sichert späten Sieg

Fußball Leipzig mit Neun-Punkte-Woche: Poulsen sichert späten Sieg

Ralph Hasenhüttl weiß genau, was er an Yussuf Poulsen hat. Und der Däne bedankt sich für die Wertschätzung seines Coaches: In letzter Sekunde beschert er RB einen weiteren Sieg Richtung Champions League.

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RB-Stürmer Yussuf Poulsen trifft zum Sieg.

Quelle: Hendrik Schmidt

Leipzig. Nach seinem Last-Minute-Tor bejubelte Yussuf Poulsen mit seinen Teamkollegen euphorisch den 18. Saisonsieg.

Als sich in der Partie zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen alle Beteiligten schon auf ein Remis eingestellt hatten, sorgte der Joker in der dritten Minute der Nachspielzeit für den Siegtreffer zum 1:0. "Heute wäre ein 0:0 vielleicht das verdiente Ergebnis. Aber wir glauben halt immer daran, dass wir das Spiel gewinnen können", sagte Poulsen.

Mit dem dritten Erfolg in Serie baute der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga vor 42 558 Zuschauern in der ausverkauften Red-Bull-Arena mit 58 Punkten seinen Vorsprung auf Verfolger Hoffenheim auf sieben Zähler aus. Auf dem Weg in die Champions League ist der Aufsteiger, bei dem Kapitän Willi Orban die Gelb-Rote Karte sah (88.), kaum noch zu stoppen.

"Wir wären auch mit einem Punkt zufrieden gewesen. Aber das spricht für die Entwicklung der Mannschaft, wie sie es geschafft hat, aus dem Tal zu kommen", sagte Hasenhüttl, dessen Team mit der perfekten Englischen Woche die vorherige Mini-Krise vergessen machte.

Die Leverkusener verpassten nach dem Sieg gegen Darmstadt nachzulegen. Somit gab es trotz guter Leistung einen Rückschlag im Kampf um die Europapokalplätze. Sportdirektor Rudi Völler gab nach der am Ende unglücklichen Niederlage sofort Durchhalteparolen aus: "Man sieht, dass die Mannschaft lebt. Wir haben uns heute für eine starke Leistung nicht belohnt. Aber wir stehen wieder auf."

Nicht nur er haderte mit einer Entscheidung von Schiedsrichter Robert Kampka. Denn als ein Ball von Julian Brandt RB-Verteidiger Stefan Ilsanker (33.) an den Oberarm sprang, ließ Kampka weiterspielen. "Das war für mich ein ganz klarer Strafstoß", sagte Bayer-Trainer Tayfun Korkut und ergänzte: "Das wird uns nicht aus der Bahn werfen."

Nicht nur Bundestrainer Joachim Löw sah ein temporeiches Spiel, in dem zunächst die Leipziger wie immer mit ihrem offensiven und laufintensiven Pressing den Gegner in die Defensive drängten. Mit hohem Tempo, viel Ballbesitz und einer guten Zweikampfquote kam die Hasenhüttl-Elf schnell zu Chancen durch Marcel Sabitzer (3./10.) und Timo Werner (7./9.). Die größte RB-Chance hatte Top-Vorbereiter Emil Forsberg (28.). Der Schwede setzte nach einem Doppelpass mit Oliver Burke den Ball nur Zentimeter am Tor von Bernd Leno vorbei.

Die Gäste, die wegen muskulärer Probleme auf Jonathan Tah und Top-Torjäger Chicharito verzichten mussten, kamen erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit durch Karim Bellarabi (40./44.) zu zwei guten Möglichkeiten. Der Nationalspieler blieb danach wegen Oberschenkelproblemen in der Kabine. Für ihn kam Leon Bailey.

Und auch Bailey sorgte dafür, dass nach der Pause trotz der ersten Chance durch Werner (48.) die Werkself nun das Spiel ausgeglichen gestaltete. Aber Bailey (67.) scheiterte ebenso an RB-Keeper Peter Gulasci wie Brandt (82.). Als sich alle schon auf ein Remis eingestellt hatten, schlug der in der 73. Minute eingewechselte Poulsen zu: Nach einem Konter über Forsberg grätschte der Däne in dessen Querpass und der Ball landete dank des Innenpfostens im Tor. "Es freut mich riesig für ihn, nach einer langen Verletzungspause so zurückzukommen", sagte Hasenhüttl.

dpa

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