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ManCity setzt weitere fünf Jahre auf Mancini

Fußball ManCity setzt weitere fünf Jahre auf Mancini

Never change a winning team - beim englischen Fußball-Meister Manchester City gilt das auch für die Trainerbank. Der schwerreiche Club verlängerte den Vertrag mit dem Italiener Roberto Mancini um weitere fünf Jahre bis 2017, wie der Verein mitteilte.

London. Mancini ist seit 2009 Coach des Premier-League- Clubs. "Wir wollen auf unseren Erfolgen aufbauen", sagte der 47-Jährige, der Manchester zum Meister geformt hatte. "City ist ein hervorragender Club, und ich freue mich sehr auf die Aufgaben, die vor uns liegen."

Der Kapitän der Citizens, der belgische Nationalspieler Vincent Kompany, begrüßte die Entscheidung der Vereinsführung. Sie läutete mit der Verkündung der Führungspersonalie endgültig die Konzentration auf neue Großtaten an. Kompany richtete via "Daily Mail" eine Kampfansage an die Konkurrenz. "Wir haben den Grundstein gelegt, jetzt wollen wir noch mehr gewinnen. Wenn das gelingt, dann können wir für lange Zeit der erfolgreichste Club werden - und das ist das Ziel", sagte der Ex-Hamburger.

Nach britischen Medienberichten soll Mancini 37,5 Millionen Pfund für den Fünf-Jahres-Kontrakt bekommen und damit in die absolute Top-Liga der am besten verdienenden Trainer Europas aufsteigen. Allerdings noch hinter José Mourinho, dessen Jahressalär bei Real Madrid auf umgerechnet 10 Millionen Pfund geschätzt wird.

Mancini wird in jedem Fall zum höchstbezahlten Coach in der Premier League - und schlägt erneut seinen Rivalen Sir Alex Ferguson, der als Dauercoach beim Lokalrivalen Manchester United unter Vertrag steht. Er soll rund vier Millionen Pfund pro Jahr verdienen. Auch Arsène Wenger vom FC Arsenal liegt mit geschätzten sechs Millionen Pfund hinter dem Italiener.

Im April hatte es noch Gerüchte gegeben, Mancinis Tage in Manchester könnten gezählt sein. Damals hatte City einen komfortablen Vorsprung auf United verspielt und war auf Platz zwei in der Tabelle zurückgefallen. Schließlich sicherte sich die Mannschaft um Stürmerstar Mario Balotelli doch knapp die erste Meisterschaft seit 44 Jahren. Vor kurzem soll auch der russische Fußballverband um die Dienste Mancinis als Nationaltrainer gebuhlt haben - erfolglos.

dpa

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