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Marathon-Mann Murray siegt erneut bei der ATP-WM

Tennis Marathon-Mann Murray siegt erneut bei der ATP-WM

Mit Physis und Nervenstärke wahrt Lokalmatador Murray in London seine Siegesserie. Beim Rekord-Match gegen Nishikori muss der Schotte aber auch an seine Grenzen - und lässt einige Kräfte. Neue Hoffnungen darf sich US-Open-Sieger Wawrinka nach seinem ersten Erfolg machen.

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Gael Monfils wird nach seinem Rückzug durch David Goffin ersetzt.

Quelle: Facundo Arrizabalaga

London. Andy Murray hat seine Siegesserie nach genau 200 Minuten hartem Tenniskampf gewahrt und steht bei der ATP-WM in London so gut wie im Halbfinale. 

Der Weltranglistenerste schlug seinen Rivalen Kei Nishikori nach drei packenden Sätzen mit 6:7 (9:11), 6:4, 6:4 - die 3:20 Stunden dauernde Partie war das bisher längste Drei-Satz-Match in der Geschichte der World Tour Finals. 

"Für solche Momente an solchen Orten arbeitest du als Tennis-Spieler. Es war eine großartige Atmosphäre", sagte der Schotte nach dem Kampf, der ihn sichtlich mürbe gemacht hatte. "Momentan fühle ich mich in Ordnung. Es ist aber normal, dass du dich am nächsten Tag steif fühlst nach so einem Tag", fügte er an.

Der aufschlagstarke Murray (acht Asse) hatte mit dem beweglichen Japaner vor allem von der Grundlinie große Probleme und rettete sich am Ende auch über seine Physis und seine Nervenstärke zum Sieg. Allein der erste Satz dauerte 85 Minuten, beide Akteure gewannen je 53 von 106 gespielten Punkten. 

Für den Schotten, der bei seinem Heimspiel in der britischen Hauptstadt den fünften aufeinanderfolgenden Turniersieg feiern möchte, war es der 21. Sieg in Serie. 

Murray will beim Jahresabschluss in der britischen Hauptstadt erstmals den Titel gewinnen und somit auch zum Jahresende die Nummer eins der Welt bleiben. Mit dem Sieg gegen Nishikori stehen seine Chancen gut, im Halbfinale einem Duell mit Novak Djokovic aus dem Weg zu gehen. Der Serbe hat ebenfalls seine ersten beiden Spiele gewonnen und kann den Tennisthron bei den Tour Finals aus eigener Kraft zurückerobern.

Neue Hoffnung schöpft derweil US-Open-Sieger Stan Wawrinka. Der Schweizer wahrte am späten Abend mit einem 7:6 (7:3), 7:6 (7:3)-Sieg gegen Marin Cilic seine letzte Chance auf das Halbfinale bei den Tour Finals. Nun kann Wawrinka sogar aus eigener Kraft die Vorschlussrunde erreichen - er muss am Freitag in zwei Sätzen gegen Murray gewinnen oder auf einen Patzer von Nishikori hoffen. Keine Chancen mehr auf das Weiterkommen hat der Kroate Cilic nach zwei glatten Niederlagen. Er wirkte nach der Partie angefressen und verließ den Innenraum rasch ohne große Verabschiedungen. Cilic trifft am letzten Spieltag auf Nishikori.

Zu seinem letzten Match nicht mehr antreten wird Gael Monfils, der an einer Rippenverletzung laboriert. Vertreten wird der Franzose von David Goffin, der aber mit dem Match gegen Novak Djokovic keine Chance mehr auf das Weiterkommen hat.

dpa

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