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NBA-Playoffs: Zittersieg für Schröder und Atlanta

Basketball NBA-Playoffs: Zittersieg für Schröder und Atlanta

Dennis Schröder hat mit den Atlanta Hawks in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA das zweite Heimspiel nur mit Mühe gewonnen. Die beste Vorrundenmannschaft der Eastern Conference setzte sich mit 96:91 gegen die Brooklyn Nets durch.

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Dennis Schröder kam auf zwölf Punkte. Foto: Erik S. Lesser

Atlanta. In der Best-of-seven-Serie liegt Atlanta mit 2:0 vorn und muss nun zweimal in New York antreten. "Die sind eben kein Kanonenfutter. Es gibt keine Spiele, in denen wir sie einfach überrennen können", kommentierte der erfolgreichste Werfer, Paul Millsap (19 Punkte), die Zitterpartie.

Der Braunschweiger Schröder war mit zwölf Zählern bester Bankspieler der Gastgeber, zudem gelangen ihm sechs Assists. Jarrett Jack war bei den lange Zeit ebenbürtigen Nets der treffsicherste Profi (23). Deron Williams hatte beim Stand von 91:93 aus der Sicht der Gäste zehn Sekunden vor dem Ende den möglichen Ausgleich vergeben.

"Wir können uns sicher glücklich schätzen. Wir hatten gerade noch genug erfolgreiche Aktionen in Verteidigung und Angriff. Wir sind vor allem defensiv besser geworden, müssen uns aber steigern", sagte Hawks-Coach Mike Budenholzer, der vor der Partie als "Trainer des Jahres" ausgezeichnet wurde.

Derweil hat eine Investorengruppe um den Milliardär Antony Ressler laut Medienberichten 850 Millionen Dollar für die Hawks geboten; die NBA muss dem Deal allerdings noch zustimmen.

Die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki müssen nach zwei Auftaktniederlagen gegen die Houston Rockets am Freitag personell geschwächt in die dritte Partie gehen. Bei Chandler Parsons ist eine Knieverletzung wieder aufgebrochen, er fällt für den Rest der Saison aus. Der bislang enttäuschende Neuzugang Rajon Rondo meldete sich mit Rückenproblemen ab und fällt nach Clubangaben auf unbestimmte Zeit aus. Auf die Frage, ob er erwarte, dass Rondo noch einmal für Dallas spielt, sagte Coach Rick Carlisle unmissverständlich: "Nein, das tue ich nicht." Rondos Abgang im Sommer galt ohnehin schon als beschlossene Sache.

dpa

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