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Nord-Derby zwischen HSV und Bremen endet 2:2

Fußball Nord-Derby zwischen HSV und Bremen endet 2:2

Mit großem Einsatz kam der HSV zum 2:2 gegen Bremen - ein Punkt ist für den Bundesliga-Letzten aber eigentlich zu wenig. Mit vier Punkten ist der HSV nach zwölf Spieltagen schon abgeschlagen.

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Hamburgs Michael Gregoritsch (M) trifft per Kopf zum 1:0.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. Erstmals seit Wochen gab es Applaus im Volkspark für den Hamburger SV. Trotz großem kämpferischen Einsatz verpasste die Elf von Trainer Markus Gisdol im 105. Nord-Derby beim 2:2 (2:2) gegen Werder Bremen aber den ersten Saisonsieg.

Nach dem Unentschieden ist der HSV mit nur vier Punkten in der Tabelle weiterhin abgeschlagen Letzter. "Die erste Halbzeit war eine der besten Auftritte. Ich bin mit dem Ergebnis unzufrieden, aber die Saison ist noch lang", sagte Gisdol.

Die ebenfalls abstiegsgefährdeten Bremer haben immerhin acht Zähler auf dem Konto, warten aber auch seit fünf Partien auf einen Sieg. "Wir haben einen guten Geist bewiesen, sind immer zurückgekommen. Aber wir hätten hier gern gewonnen", sagte Bremens Coach Alexander Nouri. Die Tore für den HSV erzielte Michael Gregoritsch (3. Minute/28.), für Werder trafen Fin Bartels (14.) und Serge Gnabry (45.). "Das war ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Gregoritsch.

Bei dem Hochrisiko-Spiel waren 1000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Schon vor dem Anpfiff randalierten Fußballfans an einem Bahnhof in Schleswig-Holstein, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Im Fanblock der 6000 mitgereisten Fans wurde zudem Pyrotechnik gezündet.

Trainer Markus Gisdol ließ die unveränderte Startelf vom 2:2 in Hoffenheim auflaufen. Im Tor ersetzte Christian Mathenia erneut den verletzten René Adler. Auch die angeschlagenen Cléber, Albin Ekdal, Emir Spahic und der gesperrte Bobby Wood fehlten. Nach dem Kurz-Trainingslager in Barsinghausen bei Hannover zeigten die Hamburger gleich zu Beginn vor 55 237 Zuschauern ihren Einsatzwillen.

Bei Bremen ließ Trainer Alexander Nouri Robert Bauer, Thanos Petsos und Fin Bartels für Theodor Gebre Selassie, Claudio Pizarro und den verletzten Florian Grillitsch spielen. Der Mittelfeldspieler fällt mit muskulären Problemen zwei bis drei Wochen aus. Der ehemalige Hamburger Jaroslav Drobny kehrte nach überstandenem Mittelhandbruch ins Bremer Tor zurück, Felix Wiedwald musste wieder auf die Ersatzbank.

Drobny leistete sich gleich zu Beginn einen Fauxpas, als er nach einem Rückpass von Niklas Moisander den Ball ins Seitenaus spielte. Nach dem Einwurf passte Nikolai Müller vorbildlich auf Gregoritsch, der per Kopf einnetzte. Einen Schuss von Lewis Holtby (4.) parierte Drobny.

Die Abwehr der Gastgeber leistete sich danach aber zu viele Fehler und brachte Bremen immer mehr ins Spiel. Nach Fehler von Johan Djourou verfehlte Max Kruse (6.) nur knapp das Gehäuse, nach schlechter Verteidigung von Douglas Santos schoss Gnabry (12.) vorbei. Erneut war es der brasilianische Linksverteidiger, der gegen den Torschützen Bartels patzte. Der wendige Bremer ließ Mathenia keine Chance.

Die Hamburger nutzten einen ihrer schnellen Konter zum 2:1: Wieder bereitete Müller für Gregoritsch vor. Werder gab nicht auf und wäre fast durch Bartels (37.) zum Ausgleich gekommen. Mathenia konnte den Schuss aus Kurzdistanz über die Latte lenken. Dem umtriebigen Gnabry gelang mit einem Alleingang kurz vor dem Halbzeitpfiff das 2:2.

Werder kam munterer aus der Kabine, der HSV wirkte verkrampfter. Im Vergleich zur guten ersten Halbzeit verflachte die Partie. Gregoritsch (74.) hatte seinen dritten Treffer auf dem Kopf, doch Drobny war zur Stelle.

dpa

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