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Wiencek bleibt bis 2021, Gislason verlängert

THW Kiel Wiencek bleibt bis 2021, Gislason verlängert

Der deutsche Handballmeister THW Kiel bindet Kreisläufer Patrick Wiencek bis 2021, und Trainer Alfred Gislason hat offenbar eine Vertragsverlängerung bis 2019 unterschrieben. Das Saisonende für die Spieler heißt auch immer Hochkonjunktur für das Management.

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Vetragsverlängerung: Patrick Wiencek bleibt bis 2021 beim THW Kiel.

Quelle: Uwe Paesler/Archiv

Kiel. Beim THW nimmt die Dynamik an Vertragsabschlüssen und deren Bedeutung in den vergangenen Tagen deutlich zu.

Zwei entscheidende Personalien bei den Kielern scheinen nun auf Jahre geklärt. Trainer Alfred Gislason hatte bereits direkt nach der Meisterfeier erklärt, gern über das bisherige Vertragsende (30. Juni 2017) beim THW bleiben zu wollen, und Manager Thorsten Storm wollte sich mit ihm auf Sylt zu den abschließenden Verhandlungen treffen. Das Treffen hat noch vor dem Urlaub von Gislason, der in seinem Magdeburger Domizil ausspannt, stattgefunden. Und beide Seiten scheinen sich einig geworden zu sein. Nach unbestätigten Meldungen soll Gislason bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben haben. Der THW hat dies zwar bisher nicht kommentiert. Passen aber würde es. Gislason hatte seiner Frau Kara versprochen, den intensiven Posten eines Vereinstrainers nur bis zu einem Alter von 60 Jahren zu betreiben. Und zwei Monate nach dem Saisonende 2019 feiert Gislason seinen 60. Geburtstag. Manager Storm hatte zudem bereits kurz nach seinem Amtsantritt im November vergangenen Jahres gesagt, dass eine Vertragsverlängerung mit Gislason die Basis sei für weitere Verhandlungen mit Spielern.

Eine Verhandlung, die nun fast zu einem „Rentenvertrag“ mit Patrick Wiencek geführt hat. Der Verein und der Kreisläufer haben sich auf eine Zusammenarbeit bis 2021 geeinigt. Der 26-jährige deutsche Nationalspieler und Manager Storm haben die vorzeitige Verlängerung des ursprünglich bis zum 30. Juni 2018 datierten Vertrages am Wochenende unterschrieben.

„Ich fühle mich unglaublich wohl beim THW und in Kiel“, erklärte Patrick Wiencek, der im Oktober vergangenen Jahres Vater einer Tochter geworden ist. „Seit meinem Wechsel 2012 hat sich für mich vieles positiv verändert. Ich bin ein echter Kieler geworden, und das möchte ich, solange ich Handball spiele, bleiben.“

Storm hob die große Einsatzbereitschaft Wienceks als Basis für die Verhandlungen hervor: „Patrick hat sich in Kiel zu einer Führungsperson beim THW und in der Nationalmannschaft entwickelt. Er ist der beste Beweis, dass man es als junger Spieler auch beim THW Kiel schaffen kann, wenn Bodenständigkeit, Fleiß und Erfolgshunger auf Talent treffen. Patrick ist eines der Gesichter des ,neuen' THW Kiel, und wir werden an und mit ihm noch viel Freude haben.“

Der gebürtige Duisburger Patrick Wiencek war 2012 vom VfL Gummersbach zum THW Kiel gewechselt. Mit den Zebras gewann er seitdem drei Meisterschaften und einmal den DHB-Pokal. Beim EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich wird er am Montag seine 80. Partie im Nationaltrikot bestreiten. Erstmals führt er dabei die Mannschaft als Kapitän auf das Parkett.

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Ein Artikel von
Ralf Abratis
Sportredaktion

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