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Phau und Brown in Stuttgart im Viertelfinale

Tennis Phau und Brown in Stuttgart im Viertelfinale

Die deutschen Tennisprofis dominieren beim ATP-Turnier auf dem Stuttgarter Weissenhof: Björn Phau und Dustin Brown haben durch Siege über Lukas Rosol und Benoit Paire das Viertelfinale erreicht.

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Dustin Brown feiert sein Weiterkommen in Stuttgart.

Quelle: Marijan Murat

Stuttgart. Am Donnerstag spielen in Thomas Haas, Cedrik-Marcel Stebe und Tobias Kamke drei weitere Deutsche um den Einzug in die Runde der letzten Acht. Die größte Überraschung glückte dem Deutsch-Jamaikaner Dustin "Dreddy" Brown. Der 1,96 Meter lange Brown mit den wehenden Rastalocken, in der Weltrangliste auf Platz 150 geführt, siegte mit 7:6 (7:4), 4:6, 6:1 über Benoit Paire. Der Franzose rangiert in der Bestenliste 103 Plätze vor Brown. Der Deutsche war mit einer Wild Card ins Hauptfeld des Stuttgarter Traditionsturniers gekommen und avancierte prompt nicht nur wegen seiner aggressiven und kompromisslosen Spielweise zum Liebling des schwäbischen Publikums.

Am Freitag trifft der 27-Jährige aus Celle mit Wohnsitz Montego Bay auf den Spanier Guillermo Garcia-Lopez, gegen den er im April bei einem Challenger-Turnier in Rom verlor. "Ich bin sehr glücklich - auch deshalb, weil ich viele Freunde in Stuttgart habe", meinte Brown. Jetzt setzt er auf das Momentum: "Ich weiß, dass ich ihn schlagen kann."

Bereits vor Brown hatte der Kölner Björn Phau durch ein 7:6 (7:3), 7:6 (7:2) über Lukas Rosol das Viertelfinale erreicht. Der aufschlagstarke Tscheche hatte vor zwei Wochen in Wimbledon sensationell den Spanier Rafael Nadal in der zweiten Runde besiegt. Phau, der 32 Jahre alte Sohn eines Indonesiers und einer Deutschen, beeindruckte vor allem durch seine läuferische Leistung. Er konnte aber auch den harten Grundschlägen des 1,96 Meter langen Tschechen Paroli bieten. "In meinem gesetzten Alter lässt man sich nicht mehr so leicht verrückt machen", meinte Phau nach dem Sieg. "Ich nehme alles nicht mehr so ernst, trinke abends auch mal ein Bierchen und gehe vielleicht deshalb mit der nötigen Lockerheit in die Matches."

dpa

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