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Referee-Attacke: Hobby-Fußballer muss ins Gefängnis

Fußball Referee-Attacke: Hobby-Fußballer muss ins Gefängnis

Wegen der Attacke auf einen Schiedsrichter ist ein 37 Jahre alter Rosenheimer Amateurfußballer zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt worden.

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Im Amateur-Fußball kommt es immer wieder zu Übergriffen auf den Schiedsrichter.

Quelle: Sven Hoppe

Rosenheim. Der Hobby-Kicker muss sich damit für einen Vorfall aus dem Oktober 2012 verantworten, als im A-Klasse-Spiel zwischen dem FC Ilira und dem ESV Rosenheim der Unparteiische zusammengeschlagen wurde.

Nach Angaben des Amtsgerichts Rosenheim waren insgesamt drei Männer angeklagt. Ein Beschuldigter wurde freigesprochen. Ein anderer Sportler wurde zu sieben Monaten Haft mit Bewährung verurteilt. Der Schiedsrichter leidet noch heute unter den Folgen des Angriffs von damals.

In der Schlussphase des Spiels hatte es im Oktober zwei Rote Karten gegeben. Nach dem Ausgleich kurz vor dem Schlusspfiff endete die Partie unentschieden.

Daraufhin waren mehrere Ilira-Akteure auf den Schiedsrichter losgegangen. Ein ausgewechselter Spieler stürmte vom Spielfeldrand auf den Unparteiischen zu und schlug ihm so lange ins Gesicht, bis der Mann bewusstlos zusammenbrach. Auch der Trainer der Heimmannschaft, der schlichtend eingreifen wollte, musste nach Schlägen ins Krankenhaus. Erst ein großes Polizeiaufgebot brachte die Situation seinerzeit unter Kontrolle.

dpa

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