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Reindl: "Fakt ist, dass du Punkte brauchst"

Eishockey Reindl: "Fakt ist, dass du Punkte brauchst"

Prag (dpa) - Fragen an den Präsidenten des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Franz Reindl, nach dem 0:1 gegen die Schweiz am Dienstag bei der WM in Prag. Nach dem zweiten torlosen Spiel hintereinander muss Deutschland nun auch wieder den Abstieg fürchten.

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Franz Reindl fordert jetzt Punkte gegen den Abstieg.

Quelle: Armin Weigel

Abgesehen vom Ergebnis - wie hat ihnen das Spiel gegen die Schweiz im Vergleich zum 0:10 gegen Kanada gefallen?

 

Reindl:  Die Mannschaft hat die Reaktion gezeigt, die man zeigen muss. Sie war präsent, war bereit zum Wettkampf und zum Spiel. Das war ganz gut. Aber wenn du kein Tor schießt, dann reicht es halt nicht.

 

Warum hat die Mannschaft kein Tor geschossen?

 

Reindl:  Der Druck aufs Tor war teilweise da und es gab ein paar Schüsse, aber eben nichts zwingendes. Die Schweizer sind sehr stabil in der Abwehr und lassen nichts zu, vor allem auch keine Nachschüsse. Da ist es dann schwer, ein Tor zu erzielen. Aber die Mannschaft zeigte sich nach dem Kanada-Spiel eigentlich psychisch erholt.

 

Hat man insgesamt vielleicht auch einfach zu wenig geschossen?

 

Reindl:  Das stimmt. Wenn es nicht reicht, muss man halt mehr aufs Tor bringen und mehr Druck machen und dann wird sich was ergeben.

 

Die kämpferische Leistung hat gestimmt aber manchmal sah es so aus, als wisse der eine nicht, was der andere gerade tut...

 

Reindl: Ich habe nur gesehen, dass die Mannschaft einen guten Einsatz gezeigt hat, dass sie sich erholt hat. Dass sie psychisch und physisch dabei war. Das ist das Gute. Dass man nicht gewonnen hat, ist schade, weil wir die Punkte brauchen.

 

Schauen sie jetzt wieder eher nach unten?

 

Reindl: Du schaust von Spiel zu Spiel. Das nächste Spiel gegen Schweden ist natürlich eine echte Nummer. Dann kommen die Spiele, die natürlich unbedingt gewinnen musst. Vor allem natürlich gegen Lettland und Österreich.

 

Aber das Viertelfinale ist jetzt abgehakt, oder?

 

Reindl:  Ich würde sagen: nein. Wenn ich Spieler wäre, würde ich sagen: Jetzt geht es los. Fakt ist, dass du Punkte brauchst, wenn du hochkommen willst und dass du Punkte brauchst, wenn du mit dem unten nichts zu tun haben willst. Heute hat es mir aber ganz gut gefallen. Das kann auch andersrum ausgehen. Wenn man 0:10 verliert, ist es nicht ganz zu einfach, zurückzukommen und sich zu erholen. Die Mannschaft hat diese Reaktion gezeigt.

dpa

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