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Schwacher Masters-Auftakt für deutsche Golfer in Augusta

Golf Schwacher Masters-Auftakt für deutsche Golfer in Augusta

Bernhard Langer steht nach dem ersten Tag des Masters auf Rang 41. Martin Kaymer muss als 75. um den Cut bangen. Spitzenreiter ist überraschend der US-Amerikaner Charley Hoffman nach einer Gala-Runde.

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Martin Kaymer spielte zum Masters-Auftakt nur eine 78er Runde.

Quelle: Chris Carlson

Augusta. Die deutschen Golfprofis haben beim 81. Masters einen enttäuschenden Start hingelegt. Wie die meisten der 93 Profis hatten Bernhard Langer und Martin Kaymer im Augusta National Golf Club mit dem unangenehm böigen Wind zu kämpfen.

Der 59-jährige Langer kam zum Auftakt mit 75 Schlägen auf Rang 41 ins Clubhaus. Vom Wind her sei es mit "das Schwerste gewesen", was er in seinen bisher 34 Starts in Augusta erlebt habe, sagte Langer. Der zweimalige Masters-Champion aus Anhausen hat zumindest die Möglichkeit, den Cut zu überstehen und damit auch noch am Wochenende weiterspielen zu dürfen.

Dagegen droht Martin Kaymer bereits das Aus. Der 32-Jährige aus Mettmann enttäuschte auf dem Par-72-Kurs mit einer 78er Runde und muss sich nach Platz 75 im ersten Durchgang am Freitag deutlich steigern. "Du kannst einfach nicht einschätzen, wie viel Wind kommt und aus welcher Richtung", sagte zweimalige Majorsieger nach der Runde. Auch beim Putten auf den Grüns habe der Wind ihm teilweise große Probleme bereitet.

Überraschend auf Platz eins nach dem ersten Tag steht der US-Amerikaner Charley Hoffman. Der Weltranglisten-52. benötigte lediglich 65 Schläge und führt das Turnier souverän an. "Es war wie ein Traum", schwärmte er nach seiner Glanzleistung. 

Hinter Hoffman steht Landsmann William McGirt auf Platz zwei. Der 37 Jahre alte 53. Weltrangliste feiert sein Masters-Debüt und zeigte beim traditionsreichen Turnier mit 69 Schlägen bislang keine Schwächen. "Ich war nicht aufgeregt und hatte keine Probleme mit dem Wind", sagte McGirt. "Ich liebe es, wenn die Bedingungen hart sind." Dritter ist der Brite Lee Westwood mit 70 Schlägen.

Für den Top-Favoriten Dustin Johnson war der Traum vom ersten Masters-Titel seiner Karriere und dem grünen Sieger-Jackett schon vor dem ersten Abschlag vorbei. Der Weltranglisten-Erste aus den USA musste seine Teilnahme wegen einer Rückenverletzung absagen. Eine Minute vor seiner Startzeit gab der dominierende Golfer der vergangenen Wochen den Rückzug beim mit zehn Millionen Dollar dotierten Turnier bekannt. "Ich wollte spielen, aber ich kann einfach nicht schwingen", klagte Johnson.

Der 32-Jährige war am Vorabend des Masters in seinem angemieteten Haus auf der Treppe ausgerutscht und hart auf den Rücken gefallen. Johnson klagte danach über starke Schmerzen. "Das nervt", sagte er. "Ich spiele gerade das beste Golf meiner Karriere. Dies ist eines meiner Lieblingsturniere im Jahr. Und dann passiert mir so ein blöder Unfall. Das nervt. Das nervt wirklich."

dpa

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