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Tuchel fordert weiteren Dortmunder Kraftakt

Fußball Tuchel fordert weiteren Dortmunder Kraftakt

Kaum ist der Jubel über den Bundesliga-Sieg gegen den Erzrivalen aus München abgeebbt, ist der BVB erneut gefordert. Das Duell mit Legia Warschau soll den vierten Sieg der diesjährigen Champions-League-Gruppenphase bescheren.

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Thomas Tuchel erwartet von seiner Mannschaft das Maximum.

Quelle: Ina Fassbender

Dortmund. Nach dem berauschenden Erfolg im Bundesligagipfel gegen den FC Bayern (1:0) steht für Borussia Dortmund die nächste wichtige Aufgabe an.

Mit einem Sieg über das Schlusslicht Legia Warschau am heutigen Dienstag (20.45 Uhr) könnte die Tabellenführung in der Champions League gefestigt werden.

AUSGANGSLAGE: Der BVB hat sich nach nur vier Spieltagen bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Mit einem Sieg gegen Warschau ist im Idealfall sogar der vorzeitige Gruppensieg möglich. Kommt Real Madrid zeitgleich bei Sporting Lissabon nicht über ein Remis hinaus, wäre der BVB am Ziel. Das abschließende Vorrundenspiel am 6. Dezember in Madrid wäre dann bedeutungslos. Trainer Thomas Tuchel hält nicht viel von solchen Rechenspielen: "Wir müssen uns von der Tabellenkonstellation freimachen. Ich erwarte von meiner Mannschaft das Maximum."

PERSONAL: Das lang ersehnte Comeback von Marco Reus rückt näher. "Stand jetzt ist er im Kader", sagte Trainer Thomas Tuchel nach dem Abschlusstraining. Es wäre der erste Einsatz des Dauerpatienten seit dem Pokalfinale am 21. Mai. Die angeschlagenen Marcel Schmelzer und Erik Durm sind fraglich. Raphael Guerreiro muss wohl weiter pausieren. Für Schlussmann Roman Bürki, der nach einem Mittelhandbruch bis zum Ende der Hinrunde ausfällt, rückt Roman Weidenfeller nach. "Mitten in der Saison seinen Stammkeeper zu verlieren, ist mit das Schlimmste, was passieren konnte. Gleichzeitig gilt Roman Weidenfeller die höchste Wertschätzung", sagte Tuchel.

KURIOS: Beim 6:0 Mitte September in Warschau trafen sechs verschiedene Spieler. Es war der bisher höchste Champions-League-Sieg der Dortmunder Vereinsgeschichte. Einen ähnlichen Spaziergang erwartet Abwehrspieler Matthias Ginter am Dienstag jedoch nicht: "Wir können uns nicht auf das Hinspiel stützen. Die haben seitdem den Trainer gewechselt und nun ein ganz anderes Auftreten."

GEGNER: Die Polen sind seit dem Amtsantritt von Coach Jacek Magiera im Aufwind. Sein Vorgänger Besnik Hasi war wenige Tage nach dem 0:6 gegen den BVB entlassen worden. In der Champions League gelang zuletzt sogar ein überraschendes 3:3 gegen Real Madrid. In der heimischen Liga wurde Tabellenführer Bialystok mit 4:1 besiegt. "An das Spiel gegen die Borussia im September denken wir nicht mehr. Wir sind inzwischen klüger und wollen an unsere guten Leistungen der vergangenen Tage anknüpfen", sagte Magiera.

dpa

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