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Zika: WHO will doch Empfehlung prüfen

Olympia-Verlegung Zika: WHO will doch Empfehlung prüfen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO will wegen der Gefahren des Zika-Virus nun doch eine mögliche Empfehlung für eine Verlegung der Olympischen Spiele in Rio prüfen.

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Das besonders in Brasilien verbreitete Zika-Virus kann unter anderem schwere Schädelfehlbildungen bei Babys auslösen.

Quelle: Oscar Rivera/dpa

Genf. Das zuständige Notfall-Komitee solle die Risiken der für August geplanten Sommerspiele untersuchen, kündigte die WHO-Chefin Margaret Chan in einem Brief an die US-Senatorin Jeanne Shaheen an. Die Experten würden in Kürze zusammenkommen, das Ergebnis der Prüfung solle umgehend veröffentlicht werden, hieß es in dem Schreiben, das die Senatorin am Freitag (Ortszeit) veröffentlichte.

Zuvor hatten mehr als 150 Gesundheitsexperten in einem offenen Brief an die WHO für die räumliche oder zeitliche Verschiebung der Spiele plädiert. Das besonders in Brasilien verbreitete Zika-Virus kann unter anderem schwere Schädelfehlbildungen bei Babys auslösen. Die Experten fürchten globale Gesundheitsrisiken. Eine halbe Million Besucher der Spiele könnten in Rio angesteckt werden und die Krankheit mit in ihre Heimatländer bringen, hieß es in dem Brief.

Die WHO hatte die Bedenken zunächst noch zurückgewiesen. Es bestehe keine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit, die die Verschiebung oder Absage der Olympischen Spiele rechtfertige, hatte die WHO mitgeteilt. Nun gibt die Organisation dem Druck offenbar doch nach. Als Grund für die geplante Untersuchung nannte WHO-Chefin Chan den „aktuellen Grad der internationalen Besorgnis“.

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