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Werder Bremen beurlaubt Trainer Viktor Skripnik

Bundesliga Werder Bremen beurlaubt Trainer Viktor Skripnik

Der SV Werder Bremen hat mit sofortiger Wirkung Trainer Viktor Skripnik beurlaubt. Den Posten übernimmt interimsweise der bisherige U23-Coach Alexander Nouri, teilte der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga am Sonntag mit.

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Wurde von Werder Bremen beurlaubt: Trainer Viktor Skripnik.

Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Bremen. Skripnik reagierte nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinshistorie und vier Pflichtspielniederlagen in Serie trotzig. „Wir haben Erfahrung in diesen Dingen“, ließ er wissen. Einen Rücktritt nach der erschreckend schlechten Vorstellung beim 1:4 (0:4) in Mönchengladbach schloss er aus: „Nein“, diese Frage stelle sich ihm nicht. Nun hat Werder Bremen reagiert und den Trainer am Sonntag beurlaubt.  „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil uns nach der Leistung in Gladbach die Überzeugung fehlte, dass es in der bestehenden Konstellation möglich ist, zeitnah eine Wende zum Positiven herbeizuführen“, sagte Geschäftsführer Frank Baumann.

Am Sonnabend drückte die Körpersprache Skripniks Rat- und Hilflosigkeit aus. Ob der extrem schwachen Leistung seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten stemmte der Ukrainer fast die ganze Zeit die Hände in die Hüften - als suche er irgendwie Halt. Und als er in der 66. Minute versuchte, seine Profis mit einer Bewegung des linken Arms nach vorn zu pushen, war das eher eine Geste der Resignation. Nach dem Abpfiff des Werder-Trauerspiels senkte er den Kopf, das Händeschütteln mit den ihm Anvertrauten wirkte halbherzig.

Hälfte eins der Partie im Borussia-Park war wohl der negative Höhepunkt der Entwicklung, seitdem Skripnik am 25. Oktober 2014 als Nachfolger von Robin Dutt Profi-Chefcoach wurde. Von „absoluter Katastrophe“ (Clemens Fritz), „Totalausfall“ (Florian Grillitsch) oder „peinlich“ und „unterirdisch“ (Skripnik) war die Rede. Selbst auf der Werder-Homepage war nach dem fahrlässigen und naiven Defensivverhalten von „Blackouts im Minutentakt“ zu lesen.

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