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Werder-Präsident Hess-Grunewald bekennt sich zu 50+1-Regel

Fußball Werder-Präsident Hess-Grunewald bekennt sich zu 50+1-Regel

Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat sich zur 50+1-Regelung bekannt, auch wenn diese einmal fallen sollte. "Wir werden niemals unsere grün-weiße Seele verkaufen", versprach der Werder-Vorsitzende bei der Mitgliederversammlung des Stammvereins.

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Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald hat sich zur 50+1-Regelung bekannt.

Quelle: Carmen Jaspersen

Bremen. Die ausgegliederte Profi-Gesellschaft Werders ist seit geraumer Zeit auf der Suche nach Investoren. Aufsichtsratschef Marco Bode hatte zuletzt ein Ende der 50+1-Regel gefordert. "Ich möchte (...) eine Bundesliga, in der alle unter den gleichen Regeln starten", hatte Bode in einem Interview mit Blick auf Bayer Leverkusen, den VfL Wolfsburg und den von Red Bull unterstützten Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig gesagt.

Hess-Grunewald kritisierte ebenso wie jüngst Bode eine "Aushöhlung" der sogenannten 50+1-Regel, wonach die Stammvereine von deutschen Profi-Fußballclubs stets die Mehrheit bei ausgegliederten Gesellschaften halten müssen. Ausnahmen gibt es indes für Clubs, bei denen sich Gesellschafter mindestens 20 Jahren engagieren und für die Werksclubs Leverkusen und Wolfsburg. "Wir nehmen das mit großer Sorge zur Kenntnis. Wir gehen davon aus, dass sich dadurch der Wettbewerb dramatisch verändern wird", sagte Hess-Grunewald.

dpa

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