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Werner erster RB-Profi bei Löw - Ohne Boateng

Fußball Werner erster RB-Profi bei Löw - Ohne Boateng

Timo Werner darf als erster Spieler von RB Leipzig bei der Nationalmannschaft reinschnuppern. Bundestrainer Löw setzt mit seinem Kader für den Länderspielauftakt 2017 ansonsten auf bewährte Kräfte.

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Bundestrainer Joachim Löw nominierte sein Aufgebot. Neu dabei: Der Leipziger Timo Werner.

Quelle: Peter Steffen

Frankfurt/Main. Emotionaler Abschied für Lukas Podolski, aufregendes Debüt für Leipzigs Timo Werner: Bundestrainer Joachim Löw hat Offensivspieler Werner als einzigen Neuling für die ersten Länderspiele in diesem Jahr nominiert.

Der 21-Jährige gehört zum Aufgebot für den Prestige-Test der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr) in Dortmund gegen England und die Fortsetzung in der WM-Qualifikation vier Tage später in Baku gegen Aserbaidschan. "Werner ist ein junger und interessanter Spieler mit guter Perspektive. Er ist sehr variabel und hat in dieser Saison konstant auf hohem Niveau gespielt", sagte Löw.

Letztmals steht Podolski im DFB-Kader. Der 31-Jährige kommt gegen England wie im Vorjahr verabredet zu seinem 130. Einsatz. "Es ist toll, dass Lukas in diesem fantastischen Rahmen verabschiedet wird. Er erhält damit einen würdigen Abgang, und den hat er sich verdient", sagte Löw, der seine Spieler am späten Montagabend in der Sportschule Kaiserau erwartet. Podolski selbst erwartet einen emotionalen Abschied. "Vielleicht verdrücke ich auch eine Träne – das sind Dinge, die ich nicht planen kann", sagte er dem "Express". Das Spiel bedeute ihm viel: "Das wird ein ganz toller Abend für mich."

Abwehrchef Jérôme Boateng zählt nach seiner langwierigen Schulterverletzung noch nicht wieder zum Kader. Bayern-Trainer Carlo Ancelotti berichtete von einem Telefonat mit Löw: "Ich habe ihm gesagt, dass Boateng fit ist, aber wir denken, dass er noch Zeit braucht, um in die beste Verfassung zu kommen."

Werner freut sich auf seine erste Reise zum A-Team, will aber die Erwartungen nach seinen 14 Liga-Treffern auch nicht in die Höhe schnellen lassen. "Wenn ich hingehen und sagen würde, ich will gleich mal zwei Tore schießen, wäre das sehr vermessen. Ich will einfach die Stimmung genießen, die Atmosphäre", sagte der erste RB-Profi bei Löw der Deutschen Presse-Agentur.

Dass eine erste Nominierung kein Freibrief ist, machte der Bundestrainer deutlich. Die November-Debütanten Serge Gnabry, Benjamin Henrichs und Yannick Gerhardt kehren wie auch die Schalker Max Meyer und Leon Goretzka erstmal zur U 21 zurück. Werner könnte zum 87. Länderspielneuling unter Löw werden.

Die England-Profis Leroy Sané und Emre Can gehören zum 24 Spieler umfassenden A-Aufgebot und können auf ihre ersten Länderspieleinsätze seit dem verlorenen EM-Halbfinale 2016 gegen Frankreich (0:2) hoffen. Sané hatte zuletzt bei Manchester City ebenso überzeugen können wie Can beim FC Liverpool. Weiterer Rückkehrer ist Antonio Rüdiger von AS Rom, der nach seinem Kreuzbandriss in der EM-Vorbereitung erstmals wieder nominiert wurde. "Antonio hat sich herangekämpft, seine Physis ist wieder hervorragend, Wucht und Dynamik sind zurück. Von seiner Verletzung ist nichts mehr zu merken", sagte Löw über den Abwehrmann.

Verletzt oder erkrankt fehlen die Dortmunder Mario Götze (Stoffwechselstörung) und Marco Reus (Muskelfaserriss), Ilkay Gündogan (Kreuzbandriss) von Manchester City und der Leverkusener Jonathan Tah (Muskelfaserriss).

Gegen England bestreitet die DFB-Auswahl wie 2016 das erste Länderspiel des Jahres. Vor zwölf Monaten gab es in Berlin eine ärgerliche 2:3-Niederlage. Gegen Aserbaidschan hat Deutschland bisher alle Länderspiele gewonnen. Letztmals traf man 2011 in der EM-Qualifikation aufeinander und gewann ebenfalls in Baku 3:1.

In der laufenden WM-Ausscheidung ist der Titelverteidiger in allen vier Spielen bei optimaler Punktausbeute ohne Gegentor geblieben. "Unser Ziel ist es, das Ticket für die WM so früh wie möglich zu lösen. Dabei sind wir bislang auf einem sehr guten Weg - und diesen wollen wir nicht verlassen", sagte Löw. In der Gruppe C rangiert Aserbaidschan immerhin hinter Deutschland und Nordirland und vor Tschechien auf Platz drei.

dpa

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