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HSV vom FC Augsburg überrumpelt

0:1-Heimniederlage HSV vom FC Augsburg überrumpelt

Der HSV bleibt heimschwach und muss sich auch den forschen Augsburgern geschlagen geben. Nach einem schwachen Saisonstart bringen die Schwaben ihr Ausnahme-Jahr erfolgreich zum Abschluss.

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Traurig trotz Nikolausmütze: Nicolai Müller, Lewis Holtby und das Dino-Maskottchen (v. li.) nach der 0:1-Niederlage des Hamburger SV gegen den FC Augsburg.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg. Keine Spur von Müdigkeit. Der wiedererstarkte FC Augsburg hat auch den Hamburger SV überrascht und einen weiteren Schritt in Richtung Tabellen-Mittelfeld der Fußball-Bundesliga gemacht. Jan Moravek sicherte den Schwaben mit seinem späten Treffer in der 76. Minute am Samstag den 1:0 (0:0)-Sieg bei den Hanseaten. Die Gäste blieben damit auch im fünften Liga-Spiel in Serie ungeschlagen und können beruhigter in den Weihnachtsurlaub gehen.

Der HSV verpasste gegen seinen Angstgegner vor 49 726 Zuschauern im Volksparkstadion den dritten Heimsieg und überwintert mit 22 Zählern zumindest vor dem FCA. „Ich bin hochzufrieden, wir haben hochverdient gewonnen“, sagte Coach Markus Weinzierl, dessen Team im neunten Spiel gegen die Hanseaten zum sechsten Mal gewann.

Labbadia vermisste Ruhe vor dem Tor

Sein HSV-Kollege Bruno Labbadia musste einsehen, dass es trotz der Fortschritte in der ersten Halbserie der Saison seiner Mannschaft noch an einigem fehlt: „Wir hatten uns unglaublich viel vorgenommen und wollten unbedingt gewinnen. Aber wir haben wieder klare Chancen vergeben.“ Es fehle die nötige Ruhe vor dem Tor.

Die HSV-Anhänger hatten sich zum Abschluss des turbulenten Jahres etwas Besonderes einfallen lassen: Wie bei dem quasi in letzter Minute abgewendeten Abstieg standen hunderte Fans Spalier, als der Mannschaftsbus zum Volksparkstadion vorfuhr.

Hunt sollte Gregoritsch ersetzen

Die HSV-Anhänger hatten sich zum Abschluss des turbulenten Jahres etwas Besonderes einfallen lassen: Wie bei dem quasi in letzter Minute abgewendeten Abstieg standen hunderte Fans Spalier, als der Mannschaftsbus zum Volksparkstadion vorfuhr. „Das war fantastisch, hier einzufahren“, betonte Labbadia.

Er selbst hatte sein Team umgestellt. Erstmals griff er wieder auf Regisseur Aaron Hunt zurück, der Michael Gregoritsch aus der Startelf verdrängte und dem Spiel der Gastgeber Impulse geben sollte. Der zuletzt grippekranke Johan Djourou ersetzte Cléber (Kniereizung) in der Innenverteidigung. Vor dem Spiel wurde bekannt, dass Mittelfeldspieler Marcelo Diaz sich einen Muskelsehnenausriss im Oberschenkel zugezogen hat und rund zehn Wochen ausfällt. Zudem gaben die Hanseaten die vorzeitige Vertragsverlängerung von Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier bis 2018 bekannt.

Drei Tage nach dem Aus im DFB-Pokal stellte Weinzierl indes auf vier Positionen um: Für Ja-Cheol Koo, Konstantinos Stafylidis, Moravek und den gelb-gesperrten Dominik Kohr kamen Markus Feulner, Philipp Max, Alexander Esswein und Caiuby in die Start-Formation. Der Europa-League-Starter wirkte alles andere als müde nach seiner Dreifachbelastung in den vergangenen Wochen und überraschte mit dem ersten Angriff nach drei Minuten, als der starke Esswein Torhüter René Adler prüfte.

Gegen die kompakt verteidigenden Schwaben tat sich der HSV schwer, kam aber durch Nicolai Müller (13.), Ivo Ilicevic (19.), Djourou (25.) und Hunt (26.) zu guten Möglichkeiten. Im Gegenzug hätte der FCA durch Dong Won Ji (33.) und einen 18-Meter-Gewaltschuss von Feulner (41.) an den Innenpfosten in Führung gehen können.

Olic blieb im vermeintlichen Abschiedsspiel blaß

Auch nach der Halbzeitpause machten die Augsburger Druck: Philipp Max (51.) prüfte Adler nach einem Konter. Der Keeper rettete zudem in höchster Not gegen Feulner (67.). Matthias Ostrzolek schlug den Abpraller weg. Zwar erkämpften sich die Hanseaten immer wieder den Ball, konnten ihre vielen Chancen aber nicht verwerten. So scheiterte erneut Hunt (57.).

Auch der vermutlich zum letzten Mal eingewechselte Ivica Olic, der in der Winterpause den Verein verlassen will, brachte keine Wende. Auf der Gegenseite war der eingewechselte Moravek per Kopf erfolgreich, nachdem Adler einen Schuss von Raul Bobadilla nicht gut genug klären konnte.

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Diekmeier verlängert
Foto: Hunderte Fans standen Spalier, um ihren HSV-Idolen zu applaudieren.

Anhänger des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV haben sich vor dem letzten Heimspiel des Jahres gegen den FC Augsburg etwas Besonderes einfallen lassen. Wie bei dem quasi in letzter Minute abgewendeten Abstieg standen hunderte Fans am Sonnabend Spalier, als der Mannschaftsbus zum Volksparkstadion vorfuhr.

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