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Tausende waren auf den Beinen

27. KN Förde-Triathlon Tausende waren auf den Beinen

1014 Sportler kamen am Ende ans Ziel - und waren neben rund 9000 Zuschauern beim 27. KN Förde-Triathlon Feuer und Flamme. Passend zur Olympia-Bewerbung für die Segel-Wettkämpfe im Sommer 2024 präsentierte sich Kiel am Wochenende mit Bilderbuch-Wetter sowie einem herzlichen Sport-Spektakel von der schönsten Seite. Von Roger Kerber

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Am Sonnabend hatte der Kinder-Triathlon an der Förde für Aufsehen gesorgt

Quelle: Michael Kaniecki

Kiel. Zum ultimativen Höhepunkt avancierte das Königs-Rennen eher leistungsorientierter Triathleten auf Olympischer Distanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Fast ohne Wellen oder Wind vom Ostsee-Wasserstart bis in den Ziel-Kanal fanden alle Teilnehmer optimale Rahmenbedingungen vor.

Ein packendes Privat-Duell unter befreundeten Männern lieferte sich Gesamtklassement-Gewinner Jan Svensson (USC Kiel) mit Fabian Günther (Tri Team Hamburg). Beide gehören zur Trainings-Gruppe des früheren Kieler Ironman-Spezialisten Nils Goerke. Schlussendlich konnte Jan Svensson (33) nach 1:59:56 Stunden seinen Sieg aus dem Jahr 2012 wiederholen: „Im Wettkampf kam mir bereits meine Verpflegung abhanden, weshalb ich natürlich quasi direkt vor meiner Haustür nicht auch noch den Zweikampf verlieren durfte.“ Übrigens ohne taktische Stallorder. „Nils wollte nur, dass wir die ersten beiden Plätze belegen“, plauderte Fabian Günther (21) augenzwinkernd aus dem internen Nähkästchen, um seinem Sparringspartner fair zu gratulieren.

Mit Start und Ziel an der Seebadeanstalt in Düsternbrook wird an der Kieler Förde die 27. Auflage des KN Förde Triathlons ausgetragen.

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Wegen einer gerade auskurierten Waden-Zerrung spontan nachgemeldet, trumpfte Hanna Winckler (TriAs Flensburg, 2:11:37) im Frauen-Feld nichtsdestotrotz vor Imke Oelerich (ASV Köln, 2:16:00) bärenstark auf. „Der KN-Pokal erhält bei mir einen Ehrenplatz. Selbst als Flensburgerin ist die Handball-Hochburg Kiel für mich keine verbotene Stadt“, sagte das 28-jährige Nordlicht. Imke Oelerich (25) liebäugelte zwar mit einem eigenen Triumph, doch ihr Sturz letztes Jahr in Führung liegend hemmte sie etwas, statt per Rennrad erneut Vollgas zu geben: „Ich bin ein bisschen vorsichtiger gefahren. Egal, 2016 gibt es hier für mich den nächsten Versuch.“

Solche Treue-Schwüre hörte man von vielen Menschen, was den Volksfest-Charakter des 27. KN Förde Triathlons trefflich widerspiegelte. Da Oberbürgermeister Ulf Kämpfer als Schirmherr im Urlaub weilte, kommentierte Bürgermeister Peter Todeskino stellvertretend die Wertschätzung der Bewerber-Stadt 2024: „Segler würden sich sicherlich mehr Wind oder Wellen wünschen, aber für Triathlon-Fans war alles wunderbar.“ Beim Bürgerentscheid am 29. November 2015 erhofft man eine Zustimmung von 70 Prozent der Bevölkerung, woran zumindest die Finisher und Zuschauer keine Zweifel ließen: Sie sind Feuer und Flamme pro Olympia.

Die Ergebnisse im Einzelnen

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Kiel
Foto: Mit Start und Ziel an der Seebadeanstalt in Düsternbrook wird an der Kieler Förde die 27. Auflage des KN Förde Triathlons ausgetragen.

Trotz Windstille wehte das Wochenende über ein Hauch von Olympia über dem Seebad Düsternbrook. Der 27. KN Förde-Triathlon war von A bis Z fast perfekt organisiert, um einen kleinen Beitrag zu leisten, damit die Kampagne für Segel-Wettkämpfe im Sommer 2024 in Kiel Früchte trägt.

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