15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Favorit Abera gewinnt Hamburg-Marathon

2:06:59 Stunden Favorit Abera gewinnt Hamburg-Marathon

Hunderttausende an der Strecke und eine Überraschung aus deutscher Sicht: Beim Hamburg-Marathon gab es wieder reichlich Spektakel und einen Streckenrekord bei den Frauen. Bei den Männern setzte sich der Topfavorit durch.

Voriger Artikel
Beachboys wollen Schlagkraft erhöhen
Nächster Artikel
Kerber bringt deutsche Tennis-Damen in Führung

Tausende Läufer sind am Sonntag pünktlich um 9 Uhr bei sonnigem Wetter zum 31. Hamburger Marathon gestartet.

Quelle: Lukas Schulze/dpa

Hamburg. Die Regensburgerin Anja Scherl hat beim Hamburg-Marathon als Dritte in einem Weltklassefeld überrascht und die Norm für die Olympischen Spiele in Rio erfüllt. Sie pulverisierte in 2:27:50 Stunden ihre bisherige Bestzeit um mehr als acht Minuten. „Ich kann es kaum fassen, das war fantastisch“, sagte Scherl. Schneller als die 30-Jährige waren am Sonntag nur die Äthiopierinnen Meselech Melkamu, die in 2:21:54 Stunden den Streckenrekord gleich um mehr als zwei Minuten verbesserte, und Meseret Hailu (2:26:26).

Neben Scherl haben bei den Frauen bisher nur die Zwillinge Lisa und Anna Hahner (Gengenbach) die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für Olympia (2:30:30) erfüllt.

Bei den Männern gewann Topfavorit Tesfaye Abera die 31. Auflage des Marathons quer durch die Hansestadt. Der Weltjahresbeste aus Äthiopien setzte sich mit der Zeit von 2:06:58 Stunden vor den Kenianern Philemon Rono (2:07:20) und Josphat Kiprono (2:10:44) durch.

Der deutsche Rekordhalter Arne Gabius hatte auf einen Start in seiner Heimatstadt verzichtet. Er läuft stattdessen nächste Woche in London. Bester Deutscher wurde Julian Flügel (Regensburg) als 22. in 2:17:10 Stunden. Er hatte die deutsche Rio-Norm zuvor schon gemeistert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3