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Temporausch auf der Obereider

ADAC Motorboot Masters Temporausch auf der Obereider

Spannender hätten die zwei Renntage auf dem Obereiderhafen in Rendsburg nicht sein können. In insgesamt acht Klassen maßen sich Jet- und Motorbootpiloten und boten den Zuschauern rasante Rennen, zum Teil mit Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h.

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Maximilian Stilz, Neuling bei den ADAC Motorboot Masters, ging als Ranglisten-Erster in die Rennen und belegte in Rendsburg den zweiten Platz.

Quelle: Sven Janssen

Rendsburg. Besonders beim Großen Preis von Deutschland, der gleichzeitig Rennen der ADAC Motorboot Masters ist, blieb es bis zum Schluss spannend. Der Formel-4-Ranglistenführende Maximilian Stilz hatte nach dem dritten Lauf die Nase deutlich vorn. Im vierten Lauf hätte er sich einen vierten Platz leisten können, um den Titel zu holen, machte bei einem sonst fehlerfreien Tag aber einen Fahrfehler, bei dem er sich drehte und wertvolle Positionen verlor. Am Ende wurde er Fünfter und verlor auf seinem Lieblingskurs die Spitzenposition an den Litauer Paulius Staines, der schließlich mit vier Punkten Vorsprung den Titel holte.

 „Ich werde mit Blick auf die Gesamtpunkte taktisch fahren“, hatte Stilz vor den Läufen gesagt. Den Serientitel wolle er nicht gefährden und einen Crash mit dem Boot vermeiden. Trotz des zweiten Platzes in Rendsburg bleibt der Kernener, der zum ersten Mal in der Master mitfährt, mit 40 Punkten Vorsprung auf Platz 1 vor Patrick Wiese. Staines als Ranglisten-Dritter hat mit seinem Sieg den Abstand auf 72 Punkte verkürzt.

Hier finden Sie Bilder vom Motorbootrennen auf der Obereider.

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 Mit dem Sieg in drei von vier Läufen und einem zweiten Platz stellte Denise Weschenfelder beim ADAC Motorboot Cup die Männer klar in den Schatten. Einzig Patrick Adler konnte am Wochenende mit der Karlsruherin mithalten und sicherte sich mit acht Punkten Abstand den dritten Platz. In der Gesamtwertung liegt Weschenfelder jetzt mit 90 Punkten fast uneinholbar an der Spitze. Um die Serie zu gewinnen muss sie nur noch einen Lauf am letzten Rennwochenende der Saison gewinnen. Auf dem zweiten Platz der Serie liegt mit Isabell Weber die zweite Lady im Cup und lehrt die Männer das Fürchten.

 Spannend für Zuschauer und anspruchsvoll für die Piloten ist der abgesteckte Kurs im Obereiderhafen. Anders als normale Rundkurse bietet er neben der Strecke in Düren mit zusätzlichen Rechtskurven viel Abwechslung, die fahrerisches Können abverlangt. Auch die Jetboote preschten über einen eng abgesteckten Kurs und boten mit dem großen Pilotenfeld in der Klasse Runabout Stock spannende Zweikämpfe in den Kehren.

 15000 Euro investiere der ADAC in das Rennwochenende am Obereiderhafen, sagte Koordinator Thorsten Schulz. „Wir wollen die Serie dauerhaft in Rendsburg etablieren, toll wäre es, wenn wir auch EM- und WM-Läufe hierher holen könnten.“ Ohne die 50 Ehrenamtlichen und die Unterstützung der Jugend-Motorboot-Gemeinschaft S-H, die seit 2012 ihren Stützpunkt im Obereiderhafen hat, wäre ein solches Rennwochenende nicht denkbar, sagte Schulz.

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