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Kerber bei US Open kraftsparend weiter

Tennis Kerber bei US Open kraftsparend weiter

Das ging schneller als erwartet. Bei Temperaturen von knapp über 30 Grad konnte Angelique Kerber Kräfte sparen. Ihre überforderte und geschwächte Gegnerin gab ohne einen einzigen Punktgewinn im zweiten Satz auf. Erfreulich verlief der Tag auch für zwei weitere Deutsche.

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Angelique Kerber hat bei den US-Open gegen Polona Hercog 6:0, 1:0 gespielt.

Quelle: Andrew Gombert/dpa

New York. Auf ihrem Weg zum zweiten Grand-Slam-Titel und der Spitzenposition im Damen-Tennis hat Angelique Kerber die erste Hürde kraftsparend gemeistert. Gegen Polona Hercog führte die Australian-Open-Siegerin, Wimbledonfinalistin und Olympia-Zweite am Montag bei den US Open mit 6:0, 1:0, als die überforderte und gesundheitlich angeschlagene Slowenin völlig entkräftet aufgeben musste. „Es ist noch so ein weiter Weg, ich will Schritt für Schritt gehen und versuchen, jedes Match zu gewinnen“, sagte die 28-Jährige nach ihrer 33-minütigen Kurzarbeit im größten Tennisstadion der Welt.

Das knapp 24 000 Zuschauer fassende Arthur-Ashe-Stadium war bei Temperaturen von mehr als 30 Grad am Montagnachmittag (Ortszeit) nur spärlich gefüllt, als Kerber sich erstmals beim vierten und letzten Grand-Slam-Turnier ihrer herausragenden Saison präsentierte. Im Kampf um den Einzug in die dritte Runde bekommt es die Nummer zwei der Welt nun mit der Französin Alizé Cornet oder Mirjana Lucic-Baroni aus Kroatien zu tun.

Dass sie wie schon vor einer Woche im Finale von Cincinnati erneut die Chance hat, die Amerikanerin Serena Williams als Weltranglisten-Erste abzulösen, versucht Kerber auszublenden. „Lasst uns sehen, was passiert“, sagte die Kielerin im Siegerinterview auf dem Center Court.

Aus deutscher Sicht erfreulich verlief der Eröffnungstag auch für Kerbers Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic und Nachwuchshoffnung Carina Witthöft. Petkovic entschied ihre Erstrunden-Partie gegen die slowakische Qualifikantin Kristina Kucova nach anfänglichen Schwierigkeiten in 2:06 Stunden mit 7:6 (7:3), 6:3 für sich. Die 28-Jährige aus Darmstadt steht nun gegen die Schweizerin Belinda Bencic aber vor einer schweren Aufgabe.

Witthöft hatte sich zuvor gegen die an Nummer 30 gesetzte Japanerin Misaki Doi mit 6:4, 6:1 durchgesetzt. Die 21 Jahre alte Hamburgerin verwandelte nach einer erstaunlich abgeklärten und souveränen Vorstellung auf Außenplatz 13 ihren zweiten Matchball. Die Nummer 102 der Weltrangliste steht bei den US Open zum ersten Mal in der zweiten Runde. Dort könnte es zu einem deutschen Duell mit Sabine Lisicki kommen. Die Auftaktpartie der Berlinerin gegen Julia Putinzewa aus Kasachstan war für Montagabend deutscher Zeit angesetzt.

Ausgeschieden ist dagegen Anna-Lena Friedsam. Die 22-Jährige aus Andernach verlor gegen die an Nummer sieben gesetzte Italienerin Roberta Vinci nach 68 Minuten klar mit 2:6, 4:6. Vinci hatte in New York im vergangenen Jahr im Finale gestanden.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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