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Aufsteiger TuS H/M Kiel mit Auftaktsieg

Volleyball Aufsteiger TuS H/M Kiel mit Auftaktsieg

Einen Auftakt nach Maß erwischten die Volleyballer des TuS H/M Kiel bei ihrer Regionalliga-Premiere: Dem Aufsteiger glückte beim HSV Neubrandenburg gleich ein 3:1-Sieg. Ligakonkurrent Kieler TV musste sich hingegen dem starken Eimsbütteler TV mit 1:3 geschlagen geben.

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Fingerspitzengefühl: Der Kieler Michael Schmäschke befördert den Ball am Eimsbütteler Block von Malte Rose und Henning Meyer vorbei.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Männer: Kieler TV – Eimsbütteler TV 1:3 (16:25, 22:25, 25:18, 25:27)

 Der KTV hatte mit dem Eimsbütteler TV den erwartet schweren Gegner zu Gast, der im Gegensatz zu den Hausherren keine Startschwierigkeiten hatte und Satz eins deutlich gewann (25:16). Anschließend stellte der neue KTV-Trainer Jan Oelke um: Florian Lüdike auf Diagonal und Michael Schmäschke über die Mitte sorgten für mehr Stabilität. Dennoch ging auch Satz zwei knapp an die stark aufspielenden Gäste (25:22). Oelke vertraute im Folgesatz derselben Formation – und wurde belohnt. Der KTV schlug nun besser auf, machte insgesamt weniger Fehler und stellte per 25:18 den Anschluss her. Die Leistungssteigerung setzte sich auch in Satz vier fort, in dem man lange führte, ehe der ETV beim Stand von 20:16 für Kiel zur Aufschlagserie ansetzte und den Satz drehte (27:25). „Da haben wir den Faden verloren. Wenn man so führt, muss man den Satz nach Hause bringen“, haderte Oelke, sprach aber von einem insgesamt verdienten Sieg der Gäste.

 

 HSV Neubrandenburg – TuS H/M Kiel 1:3 (24:26, 25:27, 25:16, 15:25)

 Erstes Spiel, erster Sieg – Aufsteiger TuS Hasseldieksdamm-Mettenhof gelang beim HSV Neubrandenburg ein Traumstart. Die ersten beiden Sätze waren allerdings nichts für schwache Nerven. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, doch sowohl im ersten als auch im zweiten Satz hatte der TuS knapp die Nase vorn (26:24, 27:25). Im dritten Durchgang brach die Truppe von Trainer Sascha Hibbeler ein, leistete sich zu viele Aufschlagfehler und verlor 16:25. „Im vierten Satz haben wir dafür gleich wieder Gas geben und uns schnell eine Führung erspielt“, sagte Diagonalangreifer Alexej Dergatchev. Neubrandenburg wirkte beim zwischenzeitlichen 18:9 konsterniert, so dass die Kieler letztlich dank starker Angriffssicherung mit 25:15 den Sack zumachten. „Jetzt bereiten wir uns intensiv auf den KTV vor“, blickte Dergatchev bereits auf das Derby am übernächsten Sonntag voraus.

 

 Frauen: Kieler TV II – Schweriner SC III 3:1 (25:14, 21:25, 25:16, 25:11)

 Ohne etatmäßige Zuspielerin empfingen die Frauen des Kieler TV II die Gäste aus Schwerin, doch Sina Westphal sprang in die Bresche und zeigte eine starke Vorstellung. Dies taten auch ihre Mitspielerinnen, die den ersten Satz souverän gewannen (25:14) und sich auch danach schnell eine deutliche Führung erspielten. „Dann hatten wir aber einen Blackout und haben den Faden verloren“, erklärte Trainer Heiko Mülmenstädt, wie aus einem 15:8 noch ein 21:25 werden konnte. Der dritte Satz verlief zunächst ausgeglichen, ehe die Kielerinnen wieder Druck im Aufschlag und Angriff entwickelten und sich Stück für Stück zum 25:16 absetzten. Im letzten Satz hatte Schwerin dann nichts mehr entgegenzusetzen, so dass die Gastgeberinnen mit einem 25:11 zum Auftaktsieg kamen. „Caprice Mohr hat ein tolles Debüt gefeiert“, lobte Mülmenstädt die erst 15-jährige Mittelangreiferin und ergänzte: „Jetzt haben wir erst einmal drei Punkte, wissen aber, dass wir das Niveau noch steigern müssen, um gegen andere Gegner mithalten zu können.“

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Abstieg besiegelt
Der Teamgeist im KTV ist ungebrochen. Am Sonnabend wollen die Kieler Mädels endlich mal am Schluss jubeln.

Für die Volleyballerinnen des Kieler TV heißt es an diesem Wochenende: Abschied nehmen. Die Partie gegen den SC Alstertal-Langenhorn (Sonnabend, 16 Uhr, Hein-Dahlinger-Halle) ist nicht nur das letzte Saisonspiel, sondern auch der letzte Auftritt der Kielerinnen in der Dritten Liga.

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