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Tanznachwuchs: Zusammenspiel für den Erfolg

Baltic Youth Open Tanznachwuchs: Zusammenspiel für den Erfolg

Bei der 27. Auflage der Baltic Youth Open des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein im Rendsburger Hohen Arsenal setzten sich die Favoriten in den vier nationalen Ranglistenturnieren souverän durch.

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Fünfmal Platzziffer eins: Nikita Gross und Juliane Engelke siegten bei den Latein-Tänzen der Junioren II souverän.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Rendsburg. Einen Doppelsieg gab es für Egor Ionel/Rita Schumichin (Art of Dance, Köln) in der Tanzart Standard in den Bereichen Jugend A (17/18 Jahre) und Junioren B 2 (15/16). Sieger in den Latein-Tänzen wurden Sportler vom Grün-Gold Club Bremen. Daniel Dingis/Natascha Vilikina (Jugend A) landeten auf Platz eins genauso wie Nikita Gross/Juliane Engelke (Junioren B 2).

Wie die übrigen Sieger, so belegten auch Nikita Gross (14) und Juliane Engelke (15) in den fünf Tanzrichtungen Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Pasa Doble und Jive jeweils Platzziffer eins. Das wöchentliche Training von Freitag bis Sonntag, insgesamt gut 30 Stunden, gestaltet sich für das Paar nicht so einfach. Nikita wohnt in Bremen, Juliane in Berlin. „In Bremen herrschen beste Trainingsbedingungen“, begründete die 15-Jährige ihr dortiges Engagement. Darüber hinaus trainieren beide noch mehrfach wöchentlich an ihrem Wohnort.

Sie haben alle Träume

Nikita, der seit zehn Jahren tanzt, und Juliane, seit neun Jahren auf der Tanzfläche, sind sich einig: „Tanzen ist unser Leben.“ Sie haben sich auf die lateinamerikanischen Tänze spezialisiert. Was ist das Faszinierende daran? „Die schnellen Bewegungen, wir können auseinander, aber auch in Haltung tanzen.“ Beide haben Träume. „Wir wollen in der höchsten Klasse der Amateure Weltmeister werden.“

Auch Erwin Jungmann aus Kiel und Karina Bernien aus Stoltenberg haben Träume. Die beiden 15-Jährigen vom TSC Rot-Gold Schönkirchen wollen in die A-Klasse aufsteigen. Durch einen souveränen Sieg und einen zweiten Platz im Jahrgang Junioren II (14 bis 16 Jahre) sowie durch zwei zweite Plätze im Turnier Jugend (16 bis 18) haben sich die TSC-Sportler von der C- in die B-Klasse/Standard verbessert. Für die Tanzrichtungen Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Tango, Slow Foxtrott und Quickstep gab es beim Sieg fünfmal die Platzziffer eins.

"Die Vielfalt der Bewegungen"

Das ist der Lohn vom dreimaligen wöchentlichen Training über jeweils drei Stunden. Was lieben beide am Tanzen? „Es ist für mich die Vielfalt der Bewegungen, es ist das Zusammenspiel zweier Partner für den Erfolg“, sagte die Gymnasiastin. Für den Gemeinschaftsschüler ist es ein anstrengender, aber erlebnisreicher Sport. „Ich finde es toll, vor zahlreichem Publikum auftreten zu können.“ Von den Leistungen am Wochenende war Vater Holger Bernien angetan. „Beide trainieren sehr zielstrebig“, lobte einer der Trainer des Paares.

230 Paare und 617 Starts – Mit dem Verlauf und der Resonanz von 450 Besuchern war Robert Quakernack sehr zufrieden. „Die Sportler kommen gerne ins Hohe Arsenal. Sie fühlen sich hier wohl, lieben die familiäre Atmosphäre und die liebevolle Dekoration“, sagte der Verbandsjugendpressewart.

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