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Buhl holt Weltcup-Medaille für DSV-Flotte

Segeln Buhl holt Weltcup-Medaille für DSV-Flotte

Die deutsche Segel-Nationalmannschaft hat ihre letzte Generalprobe im Olympia-Revier mit gemischtem Erfolg absolviert. Beim Weltcup vor Weymouth reichte es nur für Lasersegler Philipp Buhl zu einem Podiumsplatz.

Weymouth. Doch der ist für die Spiele nicht qualifiziert. Der Sonthofener Sportsoldat ersegelte im gut besetzten Feld der "Sail for Gold"-Regatta Platz drei.

Sein Lübecker Trainingspartner Simon Grotelüschen, Medaillenhoffnung für die olympische Regatta, belegte nach guten Leistungen wegen einer Frühstart-Disqualifikation nur Platz sechs. Grotelüschens Bilanz: "Ich glaube, dass ich das Revier nun gut im Griff habe und bin sehr dankbar, mit Philipp einen so starken Sparringpartner zu haben. Davon profitieren wir beide sehr."

In der Nationenwertung des Weltcups fiel die DSV-Flotte nach dem Start von Platz zwei auf 13 zurück. Nach stürmischen Tagen und Rennausfällen sicherten sich die Deutschen acht Top-Ten-Plätze in zehn olympischen und zwei paralympischen Disziplinen.

Die 470er-Seglerinnen Kathrin Kadelbach/Friederike Belcher aus Berlin und Hamburg wurden Neunte, ebenso wie das Starboot-Duo Robert Stanjek und Frithjof Kleen aus Berlin. Bei den RS:XSurfern belegten Toni Wilhelm Platz sieben und Moana Delle Platz neun. Für die paralympischen Segler holte Heiko Kröger (Kiel) Platz fünf in der 2.4 mR, die Sonar-Crew um Steuermann Jens Kroker, Robert Prem und Siegnund Mainka aus Berlin wurde Neunte.

Erfolgreichste Nation war Großbritannien, deren überragende Athleten elf Podiumsplätze und insgesamt 19 Top-Ten-Platzierungen ersegelten. Der nächste Weltcup beginnt am 16. Juni mit dem Startschuss zur Kieler Woche. Die Olympische Regatta vor Weymouth beginnt am 29. Juli mit den Disziplinen Starboot, Finn Dinghi und Match Race Frauen.

dpa

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