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Startfluch hält beim HSV an

Bundesliga Startfluch hält beim HSV an

Zum sechsten Mal in Folge hat der HSV ein Bundesliga-Auftaktspiel nicht gewinnen können. Die Hanseaten kamen in ihrem 900. Heimspiel nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den FC Ingolstadt hinaus.

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Hamburgs Bobby Wood jubelt nach seinem Treffer zum 1:0.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg. Der Hamburger SV hat seinen Startfluch auch in der neuen Saison nicht besiegen können. Die Hanseaten kamen am Samstag im Auftaktspiel zur neuen Serie in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Der letzte Startsieg gelang 2010 (2:1 gegen FC Schalke). Das Tor für die Hamburger erzielte vor 51 107 Zuschauern im nicht ausverkauften Volksparkstadion der vom Zweitligisten Union Berlin verpflichtete Bobby Wood (30. Minute). Für Ingolstadt traf der eingewechselte Lukas Hinterseer nach einem Slap-Stick-Querschlag von Cleber (79.).

Es war ein munterer Schlagabtausch, es fehlten aber packende Torraumszenen. Hamburger Chancen vergaben der für die U21-Nationalmannschaft nominierte Gideon Jung (22.) und Filip Kostic (84.), der den Pfosten traf. Auf der Gegenseite hatte Alfredo Morales mit einem Kopfball über der Latte (40.) die beste Möglichkeit. Zudem lenkte HSV-Schlussmann Adler einen Schuss von Pascal Groß gerade noch zur Ecke (17.).

Die Gastgeber boten in der Startelf neben Wood als weiteren Zugang den 14-Millionen-Euro-Mann Kostic vom VfB Stuttgart auf. Der Serbe sorgte für Belebung. Auf dem linken Flügel schlug der schnelle Mann zahlreiche Flanken in den Strafraum, ließ es dabei aber häufig an Genauigkeit fehlen. Wood war in der ersten halben Stunde kaum zu sehen, weil er nicht mit Anspielen versorgt wurde. Das änderte HSV-Torhüter René Adler mit einem weiten Abschlag bis in die gegnerische Hälfte. Der Amerikaner setzte sich im Zweikampf gegen Gäste-Kapitän Marvin Matip durch und schoss den Ball ins kurze Eck.

Bei den Gästen hielt der neue Trainer Markus Kauczinski an Altbewährtem fest. Von seinen neun Neuverpflichtungen erhielt keiner das Vertrauen für die Startelf. Kauczinski sah bei seinem Bundesliga-Debüt als Nachfolger des zu RB Leipzig abgewanderten Trainers Ralph Hasenhüttl einen HSV mit Vorteilen. Doch seine Elf blieb die unangenehme Mannschaft aus der Vorsaison.

Die Hamburger hatten Schwierigkeiten, den Abwehrriegel zu überwinden. Das überraschte, da die neuformierte Kette nach den Abgängen von Danny da Costa (Leverkusen), Benjamin Hübner (Hoffenheim) und Robert Bauer (Bremen) fast komplett ersetzt werden musste.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Ingolstädter den Druck. Doch auch ihnen mangelte es bei 27 Grad an Präzision. Um den zunehmenden Niveauverfall aufzuhalten, brachte HSV-Coach Bruno Labbadia in Alen Halilovic, Pierre-Michel Lasogga und Dennis Diekmeier drei Neue auf einen Schlag. Doch ein Tor fiel auf der Gegenseite. Hinterseer drückte einen verunglückten Abwehrschlag von Cleber über die Linie zum Ausgleich.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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