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Deutsche Golf-Liga Jetzt geht’s aufs Grün

Zehn Damen- und 19 Herren-Mannschaften des Golfverbandes Schleswig-Holstein (GVSH) starten am kommenden Sonntag in die vierte Saison der Deutschen Golf-Liga (DGL).

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Abschlag: Welche Rolle können die Damen- und Herrenmannschaften des Golfverbandes Schleswig-Holstein in dieser Saison spielen?

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Die Herren des Golf-Clubs Altenhof (GCA), zweimal in die Erste Bundesliga Nord auf- und gleich wieder abgestiegen, gehen mit einem verjüngten Kader in die neue Zweitligasaison. Von Aufstieg ist zurzeit bei ihnen keine Rede. In den Verbandsligen der Region Nord spielen neun Damen- und 14 Herrenmannschaften um Aufstiege in die Landesligen.

Zweimal rauf, zweimal runter: Die Altenhofer Herren durchlebten in den vergangenen Jahren Wechselbäder der Gefühle. Doch anders als in den Vorjahren hat man diesmal die Überlegungen an einen sofortigen Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga Nord hintangestellt. „Unser Ziel ist eindeutig der Klassenerhalt“, beschreibt GCA-Headpro Nils Sallmann die Marschroute. Der Grund: Erfahrene Bundesligaspieler wie Moritz Graf zu Rantzau (er übernimmt elterliche Betriebe in Breitenburg), Christoph Schröder (beruflich in Slowenien) und Stephan Polychronakos (Promotion) sind ausgeschieden. Andere, wie Moritz Ackerhans (Studium in London) oder Justus Jürgensen (Juraprüfungen), stehen nicht an allen fünf Spieltagen zur Verfügung.

Verjüngung steht im Vordergrund

Daher, so Sallmann, stehe in diesem Jahr die Verjüngung des Kaders im Vordergrund. Gegründet worden sei ein Perspektivkader mit talentierten Nachwuchskräften, zu dem zum Beispiel David Heidorn (15 Jahre), Theo van der Horst (15) und Tobias Weiß (17) gehören. Tobias Weiß gehört bereits zu dem elfköpfigen Kader, den Sallmann für die Auftaktpartie am Sonntag auf der Anlage beim Hamburger L&GC Hittfeld nominiert hat. Ob er gleich zum Einsatz kommt, lässt Sallmann noch offen. Zurückgreifen kann er auf bewährte Kräfte wie Falk von Wildenradt, Christian Stübinger, Marco Willenbrock und den Dänen Nikolaj Hansen. In Hittfeld treffen die Altenhofer neben den Gastgebern auf den Club Zur Vahr, den GC Hamburg Wendlohe und den GC Teutoburger Wald.

Spitzenspielerin ist ausgeschieden

Ein Jahr Erstligaluft schnuppern konnten auch die Altenhofer Damen. Zurück in der Zweiten Bundesliga Nord, genießt jetzt auch für das Team von Pro Yannick Oelke der Klassenerhalt höchste Priorität. Ausgeschieden ist die langjährige Spitzenspielerin Chris Kobarg, die stets Garant für gute Ergebnisse war. Ihre Lücke wird schwer zu schließen sein. Immerhin kann Oelke mit Johanna Jacobi, Sophia Ackerhans, Melanie und Nicole Kunz, Katharina Drerup, Jutta Alberts und Svenja Versuemer auf erfahrene Spielerinnen einsetzen. Zu ihnen gestoßen sind junge Talente wie Lara Bäumken oder Edna Büll. Lara gehört zum Kader, der am Sonntag beim BGC Stolper Heide auf den Club Zur Vahr, GC Hamburg Wendlohe und GC Hamburg-Walddörfer trifft. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung könnten die Altenhoferinnen für eine Überraschung sorgen.

In der dritten DGL-Liga (Regionalliga Nord 1) will sich Aufsteiger GC Kitzeberg behaupten. Auch für das Team von Paul Phillips geht es um den Klassenerhalt. „Wir möchten gutes Golf spielen und werden sehen, was am Ende herauskommt“, sagt der GCK-Pro. Gelinge es, das Potenzial abzurufen, könne das Ziel erreicht werden. Phillips setzt unter anderem auf die auf die Voigt-Brüder Daniel, Lukas und Paul sowie auf die Routiniers Christoph Eltester und Nikolai Ulrich. „Die beiden spielen immer noch sehr gutes Golf“, sagt Phillips. Die Kitzeberger spielen am Sonntag beim GC Wentorf-Reinbek gegen den GC Hamburg-Ahrensburg, den G&CC Hamburg-Treudelberg und GC Hamburg-Walddörfer.

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