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Räumliche Investition in den Leistungssport

Segeln Räumliche Investition in den Leistungssport

Rechtzeitig vor der Kieler Woche hat der Deutsche Segler-Verband (DSV) im Olympiazentrum Schilksee offiziell neue Räumlichkeiten bezogen. Insgesamt 243000 Euro, davon 73000 Euro vom Bund und 80000 Euro vom Land, sind in die Sanierung der Räumlichkeiten oberhalb der Vaasahalle geflossen.

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DSV-Präsident Andreas Lochbrunner, Sportdezernent Gerwin Stöcken und SH-Sportminister Stefan Studt (von links) durchschneiden das Band zu den neuen Räumen.

Quelle: Ralf Abratis

Kiel. Drei ehemalige Clubräume örtlicher Vereine mit einer Gesamtfläche von 360 Quadratmetern wurden nach umfangreichen Umbauarbeiten – finanziert durch Bund, Land und Stadt – am Montag an die Segler und Trainer übergeben. Schleswig-Holsteins Sportminister Stefan Studt, Kiels Sportdezernent Gerwin Stöcken und DSV-Präsident Andreas Lochbrunner durchschnitten das schwarz-rot-goldene Band zur Eröffnung.

 Insgesamt 243000 Euro, davon 73000 Euro vom Bund und 80000 Euro vom Land, sind in die Sanierung der Räumlichkeiten oberhalb der Vaasahalle geflossen. Dafür wurden nach der Entkernung die Elektro- und Sanitärinstallationen sowie die Bodenbeläge erneuert. Mobile Wände erlauben die Unterteilung in Büro- und Schulungsräume, eine Küchenzeile ermöglicht bei Bedarf die Sorge für das leibliche Wohl. Claudia Jürgens vom Schilksee-Management der Stadt Kiel freut sich, dem Leistungssport nun noch mehr Räume zur Verfügung stellen zu können: „Damit haben wir im Olympiazentrum noch einmal eine Fläche in der Größenordnung des Regatta-Hauses geschaffen.“

 Sportdezernent Stöcken sieht in den verbesserten Arbeitsmöglichkeiten einen möglichen „Motor für die nächsten Olympischen Spiele“ und hegt die Hoffnung, zu kommenden Erfolgen einen Teil beitragen zu können – ohne dabei Druck ausüben zu wollen. Für Sportminister Studt, der in diesen Tagen häufiger Gast in Schilksee ist, ist die erfolgte Sanierung der Räume ein weiterer wichtiger Schritt, dass sich die Voraussetzung für Olympia verbessern. Er weiß aber, dass noch einiges optimierbar ist – wie etwa der Kraftraum. Studt blickte schon auf den nächsten großen Schritt in Sachen Olympiabewerbung voraus: „Für den Bürgerentscheid sind wir auf einem guten Weg. Ich habe dafür ja bereits eine mutige Prognose gewagt (70 Prozent Zustimmung, d. Red.) und hoffe, dass wir die gute Stimmung auch nach Hamburg tragen können.“

 DSV-Präsident Lochbrunner kam mit breiter Unterstützung zur Eröffnung. Neben Sportdirektorin Nadine Stegenwalner waren auch noch die Trainer Franziska Goltz, Achim Hantke, Hendrik Ismar, Tim Kirchhoff und Jürgen Brandstötter sowie die Athleten Lena Haverland, Svenja Weger und Theodor Bauer neben Internatsleiterin Petra Homeyer zugegen. „Ich spreche für die Trainer und Sportler, wenn ich sage, dass der DSV sich sehr für die Anstrengungen bedankt, seine Position zu festigen und zu verbessern. Die Wahl Kiels zum Bewerber für die olympischen Segelwettbewerbe hat uns sehr gefreut“, so Lochbrunner, der gemeinsam mit Studt und Stöcken nach der Eröffnung den Ausblick vom Bürobalkon auf den Schilkseer Hafen genoss.

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Ein Artikel von
Ralf Abratis
Sportredaktion

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